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Zittau

Wo am Wochenende die Motoren dröhnen

Motorräder, Seitenwagen, Karts, Autos - sie alle sind beim Oberlausitzer Dreieck-Rennen zu erleben. Auch abseits der Strecke wird etwas geboten.

Eindrücke vom vergangenen Jahr: Conrad Engel im Reif-Krause F II (o. l.), Kurvenkampf in Klasse 8 (o. r.), Eberhard Uhmann mit der DKW (u. l.) und im Zweikampf Ingolf Sieber vor Jens Kaute.
Eindrücke vom vergangenen Jahr: Conrad Engel im Reif-Krause F II (o. l.), Kurvenkampf in Klasse 8 (o. r.), Eberhard Uhmann mit der DKW (u. l.) und im Zweikampf Ingolf Sieber vor Jens Kaute. © MSC

Es wird laut, wenn am Wochenende zum 7. Mal das Oberlausitzer Dreieck-Rennen steigt.  Gefahren wird am Sonnabend und Sonntag ab 8 Uhr auf einem knapp sechs Kilometer, zu zwei Dritteln erneuerten, langen Rundkurs mit einem Höhenunterschied von rund 65 Metern zwischen Saalendorf, Jonsdorf und Waltersdorf. Start und Ziel befinden sich an der Gaststätte und Pension "Jägerwäldchen" zwischen Großschönau und Jonsdorf.

Mehr als 320 Fahrer haben bereits zugesagt - 280 können maximal teilnehmen. Darunter sind viele ehemalige aktive Rennpiloten: So sind Kurt Florin mit der König, Karl Altdorf Suter aus der Schweiz mit seinem Windle Kneeler Gespann, das tschechische Nachwuchstalent Petr Najman sowie MSC-Vereinsmitglied Max Gaube mit der Yamaha 600 R6 zu sehen. Mehrere Zwei-Liter-Formel II-Wagen der 1950er Jahre und weitere Sport- und Formelwagen sind im Sonderlauf Automobile zu sehen. 

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Gefahren wird in acht Motorrad- und zwei Automobilklassen sowie in zwei Sonderläufen. Einer widmet sich anlässlich "90 Jahre Jawa" der Marke, der zweite gehört besonderen historischen Automobilen. Dabei sind Motorräder aus der Vorkriegszeit bis hin zu Youngtimern einschließlich Baujahr 1989 zu sehen. Eine Ausnahme bilden die Klassen 7 und 8, die baujahresseitig nach oben offen sind. Der MSC-Nachwuchs zeigt mit Crossmaschinen bei Demonstrationsrunden sein Können.

Die Teilnehmer absolvieren zwei Trainings- und zwei Wertungsläufe. An beiden Tagen hat so jede Klasse zweimal Gelegenheit, für 20 Minuten zu fahren. Der Zutritt zu den Fahrerlagern ist im Eintrittspreis inklusive. Das Tagesticket kostet 7 Euro, ein Ticket für das gesamte Wochenende 10 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Auch abseits der Rennstrecke gibt's Programm: In den Fahrpausen werden Taxifahrten angeboten. Für die stehen hochkarätige Rennfahrzeuge, ein Nascar und ein V8-Star zur Verfügung. Der Erlös der Taxifahrten kommt dem Verein Sonnenstrahl in Dresden zugute, der sich um krebskranke Kinder und Jugendliche kümmert. 

Nach den Trainingsläufen beginnt ab 20 Uhr im Festzelt die Livemusik bei kostenfreiem Eintritt. Es stehen nahe der Strecke ausreichend kostenfreie Parkplätze für Besucher bereit. In den Rennpausen kann der spezielle Service des kostenlosen Shuttleverkehrs rund um die Strecke genutzt werden. Auch für das leibliche Wohl ist an beiden Veranstaltungstagen gesorgt.                                                                                

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