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Dresden

Wo bleibt der neue Flutschutzwall?

Ein Wall im alten Elbarm soll Laubegast künftig vor Hochwasser schützen. Doch bislang darf er aber nicht gebaut werden. 

© Symbolfoto: Sven Ellger

Die Pläne dafür hat die Stadt längst eingereicht, doch noch will die Landesdirektion keine Genehmigung für den Bau des Flutschutzwalls in Laubegast erteilen. 

Dabei ist er dringend nötig, denn sobald die Elbe – wie zuletzt im Sommer 2013 – zu viel Wasser führt, weicht der Fluss in das Überschwemmungsgebiet des Altelbarms aus. Dann wird Laubegast zur Insel. Um das künftig zu verhindern, hatte die Stadt Pläne für einen besseren Schutz erarbeitet und diese 2014 beim Freistaat eingereicht.

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Während das Elbehochwasser und der Schutz direkt am Flussufer Sache des Landes ist, ist das Gebiet entlang des alten Elbarms Aufgabe der Stadt. Diese will den Bereich zwischen der Tauernstraße und dem Toom-Baumarkt mit einem 500 Meter langen Wall schützen. 

Eigentlich sollte die Genehmigung dafür im vergangenen Jahr erteilt werden, nun musste die Stadt ihre Unterlagen noch präzisieren, wie das Umweltamt mitteilt. Im zweiten Quartal soll die Genehmigung vorliegen. Verlässliche Angaben zu Bauzeitraum und Kosten könnten derzeit nicht gemacht werden. (SZ/noa)