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Weißwasser

Wo kommt die Wärme nach 2038 her?

Weißwasser, Hoyerswerda und Spremberg wollen für die Zeit nach der Kohle gut gerüstet sein – klimaneutral und wirtschaftlich.

Symbolfoto
Symbolfoto © André Schulze

Weißwasser. Spätestens 2038 werden die Kohlekraftwerke der Leag in Schwarze Pumpe und Boxberg vom Netz genommen. Die Versorgungsunternehmen aus Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser stehen vor der Aufgabe, ihren Fernwärmebezug neu aufzustellen, durch klimaneutrale und wirtschaftliche Lösungen zu ersetzen.

Unter dem Slogan „Wir sorgen für ein wohlig warmes Zuhause“ haben die Stadtwerke Weißwasser (SWW) und die beiden anderen Versorgungsunternehmen zur Bündelung ihrer Interessen, Kompetenzen und Ressourcen jetzt eine Interessengemeinschaft (IG) gegründet. Zweck ist die Ermittlung und Umsetzung langfristiger Energie- und Wärmeversorgungslösungen für die Region. Im Mittelpunkt stehen Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Teilhabe an der Wertschöpfung.

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Die Stadtoberhäupter von Weißwasser, Hoyerswerda und Spremberg unterstützen das Projekt und sehen darin die aktive Mitgestaltung des Strukturwandels in der Lausitz, der durch die Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz auf Länder- und Bundesebene flankiert werden muss.
Die Arbeit der IG ist zunächst bis zum Jahr 2022 fixiert. Geplant sind regelmäßige Arbeitsrunden. Die Erweiterung der Partnerschaft um weitere regionale Energieversorger, Kooperationen mit Forschung und Wissenschaft sowie die Prüfung gemeinsamer Teilnahme an Förderprojekten sind weitere Aufgabenfelder. (red/US)

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