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Wo Neustadt dieses Jahr Straßen baut

Einige Strecken bekommen neuen Asphalt, andere werden nur ausgebessert. Wo die Arbeiter überall anrücken.

© Dirk Zschiedrich

Von Nancy Riegel

Neustadt. Mehrere Straßen in Neustadt bekommen dieses Jahr eine Schönheitskur verpasst. Die Maßnahmen sind mehr oder weniger aufwendig und teilweise mit Sperrungen verbunden.

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Berthelsdorfer Straße: Letzter grundhafter Ausbau

Das größte Straßenbauvorhaben wird der noch unsanierte Abschnitt der Berthelsdorfer Straße sein. Dieses Teilstück ist die letzte Straße im kommunalen Besitz, die noch nicht grundhaft ausgebaut ist. Gebaut wird ungefähr zwischen ASB und Bauhof. Neustadts Bauamtsleiter Michael Schmidt informiert, dass die jetzige Planung von einem Gehweg auf nur einer Straßenseite ausgeht, so wie es jetzt schon ist. Wegen des grundhaften Ausbaus wird eine Vollsperrung nötig sein.

Schäfersteig: Gute Nachricht für Stoßdämpfer

Die Straße in Krumhermsdorf konnte jahrelang nicht saniert werden, weil sie sich auf einem Privatgrundstück befand. Mit dem Kauf des Abschnitts kann die Stadt den Plattenweg nun ausbauen. Die Straße soll eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter bekommen und asphaltiert werden. Außerdem ist eine Stelle zum Wenden am Ende des Schäfersteigs geplant.

Bischofswerdaer Straße: Neuer Asphalt vor der Grundschule

Die Arbeiten auf der Bischofswerdaer Straße sind weniger aufwendig als die zuvor genannten Maßnahmen. Hier wird lediglich auf dem Abschnitt vor der Grundschule Oberottendorf die Decklage erneuert. Für diese und weitere Instandsetzungsmaßnahmen hat die Stadt eine Zuwendung in Höhe von rund 180 000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten.

Weststraße: Anlass für Protest der Anwohner

Im vergangenen Jahr wurde die August-Bebel-Straße erneuert. Die schweren Lkws und Baumaschinen rollten während der Arbeiten durch die Weststraße. Anwohner befürchteten damals, dass die Fahrzeuge Schäden vor ihren Grundstücken anrichten könnten und sie für die Reparaturen Straßenbaubeiträge zahlen müssen. Repariert werden schadhafte Stellen auf der Weststraße dieses Jahr tatsächlich. „Aber zahlen müssen die Anwohner dafür nicht“, sagt Schmidt. Er betont außerdem, dass die Schäden nicht allein auf die Laster zurückzuführen sind. Die Weststraße wurde zuletzt 1991 grundhaft saniert. „Dass sie nach all den Jahren nicht mehr im Ursprungszustand ist, verwundert nicht“, sagt Schmidt. Geflickt wird an der Einmündung zur Rosa-Luxemburg-Straße und auch an den Senkungen wird gearbeitet werden.

Cunnersdorfer Straße: Weitere Verbesserung rund ums Waldbad

In Polenz wurde bereits 2017 die Straße Am Waldrand neu asphaltiert. Nun ist die angrenzende Trasse an der Reihe. In diesem Jahr wird die Cunnersdorfer Straße neu geteert. Davon profitieren nicht nur die Polenzer, sondern auch die Autofahrer, die Richtung Waldbad unterwegs sind.

Radweg Valter: Gemütlicher radeln in Richtung Nachbargemeinde

Viele nutzen ihn, um von Berthelsdorf in Richtung Steinbruch Oberottendorf und weiter nach Schölln-Putzkau zu radeln: den Radweg Valter. In der DDR wurde der Plattenweg von der LPG als Umfahrung angelegt. Heute ist er teilweise gefährlich, weil die Platten nicht mehr ganz gerade liegen. Die Stadt will den Weg an einigen Stellen reparieren.