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Döbeln

Wo Profis gute Tipps geben

Kleingärtner feiern am Pfingstmontag den „Tag des Gartens“. Auch in der Landesgartenschau findet der Aktionstag statt.

Am Pfingstmontag wird der „Tag des Gartens“ gefeiert. Der Aktionstag ist auch Thema bei der Landesgartenschau in Frankenberg.
Am Pfingstmontag wird der „Tag des Gartens“ gefeiert. Der Aktionstag ist auch Thema bei der Landesgartenschau in Frankenberg. © dpa

Frankenberg. Unter dem Motto „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ wird am Pfingstmontag bundesweit der „Tag des Gartens“ gefeiert. Auch bei der Landesgartenschau in Frankenberg soll dieser Aktionstag thematisiert werden.

In den Paradiesgärten im Mühlbachtal wird der Landesverband Sachsen der Kleingärtner mit einem Infopunkt vertreten sein. Dort können Besucher Saatgut tauschen, Bodenproben auf den Nährstoffgehalt und pH-Wert untersuchen lassen, verschiedene Erdbeersorten verkosten und vieles mehr. 

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An weiteren Ständen geben Gartenprofis Tipps, zum Beispiel für die Verarbeitung von Gartenprodukten und Kräutern oder zur Anwendung von organischem Dünger. Vertreten sind zudem die Sächsische Schreberjugend und das Kleingärtnermuseum aus Leipzig.

Der „Tag des Gartens“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG). Er wurde 1984 auf Anregung des damals amtierenden BDG-Präsidenten Hans Stephan ins Leben gerufen. Viele der 14 000 im BDG organisierten Kleingärtnervereine nutzen den Tag, um die Bedeutung des Kleingartens für das Wohlbefinden von Mensch und Natur in Stadt und Land ins Bewusstsein zu rufen. Gleichzeitig sollen die Freude am Kleingarten nahegebracht und neue Pächter für die Kleingarten-Idee begeistert werden.

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Obwohl die Idee der Kleingärten bereits mehr als 200 Jahre alt ist, sei sie doch aktueller denn je. „Denn Kleingärten finden Antworten auf hochaktuelle Fragen wie die Verdichtung der Städte und den Klimawandel“, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG), der Dachverband der deutschen Kleingärtner. 

„Gerade in Zeiten, in denen unsere Städte wachsen und immer dichter bebaut werden, lässt sich der Wert unserer Kleingartenanlagen nicht hoch genug einschätzen“, so Peter Paschke, Präsident des BDG. „Die grünen Gartenflächen bringen frische Luft, das Regenwasser kann versickern, viele Tiere und Pflanzen finden in den kleinen Oasen ein Zuhause. Und nicht zuletzt bieten die Gärten einen wichtigen Zugang zur Natur, der gerade Kindern sonst oft fehlt.“ (DA/vt)