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Wo sich der Stromkreis schließt

Genauso wie ohne Strom heutzutage nichts mehr läuft, läuft auch ohne den Elektroniker für Betriebstechnik in vielen Firmen nichts mehr.

Paul Neumann kontrolliert die Steuerungsanlagen bei der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH.
Paul Neumann kontrolliert die Steuerungsanlagen bei der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH. © Foto: Sachsenmilch Leppersdorf GmbH

Früher war der Elektriker für alles zuständig, wo Strom floss: vom Legen eines Kabels für die Wohnzimmerlampe bis zum Warten der Sicherheitssysteme eines Kraftwerks. Durch den technischen Fortschritt und die voranschreitende Digitalisierung hat sich auch das Berufsbild des Elektrikers erheblich verändert und ist vielfältiger geworden. So wurde der Beruf des Elektrikers 2003 offiziell abgeschafft und durch den des Elektronikers ersetzt. Dieser Überbegriff umfasst eine Vielzahl an konkreten Berufen und Ausbildungen, die sich grob in Handwerk und Industrie unterteilen lassen.

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Elektroniker für Betriebstechnik

Innerhalb der Industriesparte befindet sich der Ausbildungsberuf des Elektronikers für Betriebstechnik. Elektroniker für Betriebstechnik sorgen dafür, dass die elektrischen Anlagen fachgerecht installiert und gewartet werden. Außerdem organisieren sie die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Elektroniker für Betriebstechnik können überall dort ihrem Beruf nachgehen, wo Fabrikations- und Betriebsanlagen eingesetzt, gebaut und instandgehalten werden. Das können Kraftwerke, Umspannwerke oder Chemiewerke sein. Elektroniker für Betriebstechnik arbeiten oftmals im Schichtsystem, um Stillstände in der Produktion möglichst zu vermeiden.

Instandhalten und Programmieren

Die duale Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und umfasst zum einen handwerkliche Fertigkeiten bei der Instandhaltung von Energieanlagen, beim Messen von Stromgrößen, Montieren, Verdrahten und Installieren von Energietechnik, Prüfen und Einstellen von Baugruppen und Geräten, Verlegen und Anschließen von Leitungen. Daneben gehören Montagearbeiten und das Entwerfen von Änderungsplänen und Programmieren von Elektrosystemen zur täglichen Arbeit.

Die Produktion am Laufen halten

Einer der Betriebe in der Region, die Elektroniker für Betriebstechnik ausbilden, ist die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH. „Gute Kenntnisse in Mathe, Physik sowie Englisch sind für den Beruf des Elektronikers unerlässlich“, sagt Susan Suchfort. Sie ist Personalreferentin und betreut aktuell über 80 Auszubildende der verschiedensten Bereiche am Standort Leppersdorf. „In diesem Jahr haben wir vier Elektroniker eingestellt“, berichtet Suchfort. Der Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik hat nicht nur bei der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH einen hohen Stellenwert. „In Zusammen-arbeit mit den Facharbeitern sichern die Elektroniker einen reibungslosen Produktionsablauf“, verdeutlicht die Personalreferentin. Regelmäßige Kontrollen der Anlagen sind dafür genauso wichtig wie die Erreichbarkeit im Havarie-Fall.

Auch für 2020 sind wieder offene (Ausbildungs-)Stellen als Elektroniker für Betriebstechnik zu vergeben.

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Von Elmar Görigk