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Löbau

Wo summt's, brummt's, krabbelt's noch?

Der Nabu ruft dazu auf, die Insekten in der Umgebung zu beobachten - und zu melden. Auf acht Arten ist dabei besonders zu achten. 

Diese Arten kommen noch recht häufig vor: Siebenpunkt-Marienkäfer, Schwalbenschwanz, Grünes Heupferd und Blaue Holzbiene (v. l. n. r.) © SZ-Archiv

Unter dem Motto "Zählen, was zählt" startet der Nabu vom 2. bis 11. August in die zweite Zählphase der diesjährigen Aktion "Insektensommer".  Auch Naturfreunde aus dem Landkreis Görlitz sind wieder aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und online zu melden. Das geht auch über die kostenlose App "Insektenwelt", die Infos über 120 in Deutschland häufig vorkommende Arten bereithält.

Ob Garten, Balkon, Wald, Teich, Bach oder Fluss - gezählt werden kann überall, aber dann für eine Stunde. "Das Beobachtungsgebiet sollte jedoch nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung", so der Nabu. Zählhilfen erhält jeder in der Nabu-Naturschutzstation Ebersbach an der Ludwig-Jahnstraße 2.

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Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling ­– jeder Sechsbeiner kann gemeldet werden. Auf Arten ist jedoch besonders zu achten: Ackerhummel, Blaue Holzbiene, Blaugrüne Mosaikjungfer, Grünes Heupferd, Kleiner Fuchs, Siebenpunkt-Marienkäfer, Schwalbenschwanz und Streifenwanze. "Es sind Arten, die noch recht häufig vorkommen und vergleichsweise leicht zu erkennen sind", erklärt der Nabu. So kann  am Ende erkannt werden, wo diese eigentlich weit verbreiteten Arten möglicherweise gänzlich fehlen.

Mit der Mitmachaktion will der Nabu die Helfer der Ökosysteme näher in den Fokus rücken und eine kontinuierliche Erfassung der Insekten etablieren. Es ist die erste Zählung dieser Art. 

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