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Wohin mit dem Straßenbaugeld?

Löchrige Straßen gibt es viele. Reichlich 100 000 Euro bekommt Großröhrsdorf für Reparaturen.

Großröhrsdorf kann Geld für den Straßenbau ausgeben. © dpa

Großröhrsdorf. Die Stadt Großröhrsdorf erhält in diesem Jahr rund 119 000 Euro als Investitionspauschale vom Freistaat für Straßenreparaturen. Davon 65 000 Euro für Großröhrsdorf und für die Ortsteile Bretnig/Hauswalde 54 000 Euro.

Einig waren sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses der Stadt jetzt, die Gelder zusammenzufassen und möglichste einen größeren Bau zwischen Hauswalde und Kleinröhrsdorf damit zu finanzieren, statt die Gelder aufzuteilen. Die Liste der bedürftigen Trassen ist allerdings lang. An die zehn wurden schon in der Sitzung aufgelistet. Und das sind bestimmt nicht alle. Zuerst war eine Trasse an der neuen Grundschule in Bretnig im Gespräch. Zumal es dort wohl ein Problem mit dem Abfluss von Regenwasser gibt. Die Straße wird auch als Schulweg genutzt. Es ist ein Teilstück zwischen Adolf-Zschiedrich- und Kirchstraße. Allerdings kamen Zweifel auf, ob dieser Weg für über 100 000 so aufwendig hergerichtet werden müsse oder ob es eine schlichtere Lösung geben könnte. In Großröhrsdorf ist an der Kita Agensheim Bedarf und an der Carl-Rosen-Straße. Löchrige Abschnitte der Alten Straße kamen ebenso zur Sprache. Für Kleinröhrsdorf bleibt die sogenannte Polterbrücke ein Thema. Aufgrund bautechnischer Mängel wurde die Fußgängerbrücke zwischen der Rödertalstraße und der Wallrodaer Straße gesperrt. Auch in Bretnig und Hauswalde gibt es noch anderenorts Bedarf. Nun soll erst einmal jeder Ortsteil drei Vorschläge für eine Prioritätenliste unterbreiten. Dann werde entschieden. (SZ/ha)

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