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Wohnhausbrand in Leipzig

Ein Mehrfamilienhaus im Leipziger Süden stand Mittwochmorgen in Flammen. Alle Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Polizei hat bereits einen Mann wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.

© dpa

Leipzig. Wegen eines Brandes sind am Mittwochmorgen zwei Mehrfamilienhäuser im Leipziger Stadtteil Connewitz evakuiert worden. Insgesamt 36 Bewohner wurden nach Angaben der Polizeidirektion Leipzig in Sicherheit gebracht. Vier Menschen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt. Die Brandursache ist noch nicht endgültig geklärt. Die Polizei hat aber bereits einen 28-Jährigen wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung festgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer gegen 4.00 Uhr im Dachbereich eines Mehrfamilienhauses aus. Als ein Mieter die Feuerwehr alarmierte, standen bereits der gesamte Dachstuhl und das Treppenhaus in Flammen.

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Fünf Bewohner mussten per Drehleiter von Balkonen und Fenstern gerettet werden. Die anderen zehn Mieter gelangten über das Treppenhaus ins Freie. Das Feuer drohte auf das Nachbarhaus überzugreifen. Deshalb wurden auch die dortigen 21 Anwohner in Sicherheit gebracht. Ein Ausbreiten der Flammen konnte jedoch verhindert werden.

Der festgenommene Mann wurde im benachbarten Stadtteil Lößnig dabei beobachtet, wie er kurz nach dem Wohnhausbrand einen Müllcontainer angezündet hatte. Der Mann ist bereits polizeibekannt.

Der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses ist komplett abgebrannt und teilweise eingestürzt. Ab wann das Haus wieder bewohnbar ist, steht noch nicht fest. (dpa)