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Wohnhausbrand in Walddorf

Knapp 100 Kameraden sind am Sonntagnachmittag an der Ludwig-Jahn-Straße im Einsatz gewesen. Es gab einen Verletzten – und 50000 Euro Schaden.

© Feuerwehr Oberoderwitz

Walddorf. Knapp 100 Kameraden von acht Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei sind am Sonntagnachmittag wegen eines Wohnhausbrandes in die Ludwig-Jahn-Straße in Walddorf ausgerückt. Das Feuer brach in einer Zwischendecke aus, nachdem es um den Schornstein etwas zu warm geworden sei, berichtet Thomas Knaup von der Polizeidirektion Görlitz. Der Hauseigentümer blieb unverletzt. Jedoch stürzte beim Einsatz ein Feuerwehrkamerad. Dieser verletzte sich und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

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Die Kameraden konnten ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern – auch dank Wärmebildkamera.
Die Kameraden konnten ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern – auch dank Wärmebildkamera. © Feuerwehr Oberoderwitz

Das Feuer erstreckte sich auf über zwei Etagen. Die Einsatzkräfte der Gemeinde Kottmar konnten den vermeintlichen Brandherd im ersten Obergeschoss ablöschen. Auch die Oberoderwitzer Feuerwehr rückte mit 16 Kameraden an. „Wir haben die Feinarbeiten gemacht“, sagt Gruppenführer und Ortswehrleiter Daniel Schädlich. So rückte ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit der Wärmebildkamera ins Gebäude ein, auf der Suche nach Glutnestern. Die Kameraden öffneten dazu auch die Verkleidung der hölzernen Zwischendecke, entfernten Wand- und Deckenverkleidungen. „Wir konnten weitere Glutnester finden und ablöschen“, berichtet er. Dadurch konnte ein größerer Brand verhindert werden. Dennoch soll das Haus derzeit unbewohnbar sein.

Zudem laufen gegen den 51-jährigen Hauseigentümer aus Deutschland nun Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Mit der genauen Ursache des Feuers befasst sich ein speziell geschulter Ermittler.

Im Einsatz gewesen sind die Feuerwehren aus Walddorf, Eibau, Neueibau, Ober- und Niedercunnersdorf, Ottenhain, Kottmarsdorf, Ebersbach und Oberoderwitz mit knapp 100 Kameraden und 18 Fahrzeugen. (szo/tc)

Aktualisiert: 14 Uhr