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Großenhain

Wolfsmanagement aus einer Hand

Die Fachstelle Wolf übernimmt die Rissbegutachtung in Sachsen. Meldungen müssen innerhalb von 24 Stunden erfolgen.

Ein Wolf schaut hinter einem Baum im Wildpark Poing hervor. © Lino Mirgeler/dpa (Symbolbild)

Landkreis. Mit Wirkung zum 1. August übernimmt die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die Rissbegutachtung in Sachsen. Bisher oblag dies den Landratsämtern und kreisfreien Städten.

 Über eine 24-Stunden-Rufbereitschaft ist gewährleistet, dass Meldungen zu mutmaßlichen Rissen an Nutztieren sowie zu toten, verletzten und auffälligen Wölfen rund um die Uhr von einer zentralen Stelle für ganz Sachsen entgegengenommen werden können.

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Wenn ein Tierhalter seine Nutztiere bei der täglichen Kontrolle tot oder verletzt vorfindet und ein Wolf als Verursacher vermutet wird, sollte er das innerhalb von 24 Stunden melden, damit der Schaden schnell durch einen Rissgutachter aufgenommen werden kann. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Tierhalter eine Entschädigung erhalten können.

Zum 1. Juni hat die Fachstelle Wolf am LfULG ihre Arbeit mit sechs Angestellten aufgenommen. Sie bündelt und koordiniert alle Aufgaben des Managementplans, des Monitorings, der Beratung der Nutztierhalter und der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wolf in Sachsen. Nun obliegt ihr auch die Rissbegutachtung. (SZ)

Kontakt: Telefon-Hotline: 035242 6318201

www.wolf.sachsen.de

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