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Dresden

Woman Award für Informatikstudentin

Der Preis soll Mädchen und Frauen ermutigen, eine Karriere in der Informatik anzustreben. 

Anja Reusch (r.) wurde mit dem Saxonia Woman Award ausgezeichnet. Mit ihr geehrt wurden Lina Peters (v. l.) 2. Platz), Karin Lampesberger (3. Platz) und Carolin Scholl (3. Platz).
Anja Reusch (r.) wurde mit dem Saxonia Woman Award ausgezeichnet. Mit ihr geehrt wurden Lina Peters (v. l.) 2. Platz), Karin Lampesberger (3. Platz) und Carolin Scholl (3. Platz). © dpa

Es ist die neunte Auflage, doch die Aussage ist dieselbe geblieben: Mit dem Saxonia Woman Award will das Dresdner IT-Unternehmen Saxonia Systems AG Mädchen und Frauen dazu ermutigen, sich für eine Ausbildung und eine Karriere in der Informatik-Branche zu entscheiden. Auch wenn die Informatik derzeit noch eine Männerdomäne ist, seien die Berufsbilder der Branche bei weitem keine Männersache.

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Am Montag verlieh das Unternehmen in Dresden den Saxonia Woman Award an Anja Reusch, die an der TU Dresden Informatik studiert. Lina Peters, Masterstudentin der Informatik an der HTWK Leipzig, wurde Zweite. Der dritte Platz ging in diesem Jahr an zwei Studentinnen aus Chemnitz und Berlin.

„Die Preisträgerinnen sind vier junge Frauen, die durch ihre Persönlichkeit eine Vorbildwirkung besitzen“, sagte Aufsichtsrätin Viola Klein.

Schirmherrin des Awards war Elke Büdenbender, die Ehefrau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. „Der Award macht auf Erfolgsgeschichten aufmerksam“, sagt sie. „Die Preisträgerinnen sind überzeugende Rollenvorbilder, deren Geschichte wir alle mitnehmen und weitererzählen sollten.“ Seit Jahren engagiert sich die Juristin für eine Berufswahl frei von Geschlechterklischees.

Der Saxonia Woman Award ist mit einer Skulptur des Dresdner Künstlers Ulrich Eißner verbunden und mit 2.000 Euro dotiert. (SZ/hbe)