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Wuchterläufer können hoffen

Gunter Seifert gibt die Organisation des Skilanglaufs ab. Sebnitzer Bergsteiger wollen die Tradition aber am Leben halten.

© Dirk Zschiedrich

Von Anja Weber

Sebnitz. Gunter Seifert hatte es bereits verkündet: Der 50. Wuchterlauf wird der Letzte sein, bei dem er als Hauptorganisator die Mütze aufhat. Der 74-Jährige will sich zwar nicht zur Ruhe setzen, aber diesen Part würde er gern an andere übergeben. Dass es den Wuchterlauf weiter geben wird, steht wohl außer Frage. Derzeit laufen Gespräche innerhalb der Ortsgruppe des Sächsischen Bergsteigerbundes, wie der Lauf künftig organisiert werden könnte. Das Thema stand auch kürzlich bei der Auswertungsrunde des 50. Laufes im Mittelpunkt.

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Gunter Seifert hatte dazu alle eingeladen, die zum Gelingen des Jubiläumslaufes beigetragen haben. Man habe sich nach der Veranstaltung trotz aller Wetterwidrigkeiten über viel Lob und Dank freuen können. Das sei von vielen Aktiven und Betreuern auch so zum Ausdruck gebracht worden. „Dabei wurde immer wieder die Bitte ausgesprochen, nach Möglichkeiten zu suchen, um den Sebnitzer Wuchterlauf weiterhin durchzuführen“, sagt Gunter Seifert. Genau dieses Thema wurde auch im Laufe des Abends bei der Auswertung immer wieder zur Sprache gebracht. Es gebe schon einige hoffnungsvolle Ansätze. In erster Linie sei es wichtig, dass sich ein Gremium von drei bis vier erfahrenen Kennern des Laufes zusammenfinde, welches sich um die Organisation der Veranstaltung kümmert, so der Sebnitzer. An Helfern bei der Ausrichtung sollte es dann nach Aussage der Anwesenden nicht fehlen.

Gunter Seifert sprach allen Anwesenden noch einmal den Dank für den Einsatz aus, der seit Jahrzehnten immer wieder neu erforderlich war, um den Lauf durchzuführen. Der Sebnitzer Wuchterlauf ist in Sachsen der einzige Bergsteiger-Skilanglauf, der offen für alle ist und der auf eine 50-jährige ununterbrochene Tradition verweisen kann. 15-mal musste er in den letzten Jahren wegen Schneemangels als Cross gelaufen werden. Doch das hielt die Teilnehmer nie davon ab, nach Sebnitz zu reisen. Neben vielen treuen Sportlern wie vom Polizeisportverein Zittau und der Klettervereinigung Rohnspitzler sind auch immer einige Erststarter dabei.