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Wuchterläufer starten ohne Ski

Der Sebnitzer Wettkampf am Sonnabend wird als Crosslauf ausgetragen. Beinahe hätte Orkan Friederike das Jubiläum verdorben.

© Archivfoto: Dirk Zschiedrich

Sebnitz. Die Hoffnungen auf Schnee haben sich nicht erfüllt. Auch, wenn es vergangene Woche noch ein wenig geschneit hat, für einen Skilanglauf-Wettbewerb im Sebnitzer Wald reicht es nicht. Der 50. Wuchterlauf wird deshalb als Crosslauf ausgetragen. Das gibt Organisator Gunter Seifert bekannt. In der 1969 begonnenen Geschichte des Wettkampfs ist es damit das 14. Mal, dass die Teilnehmer ihre Ski zu Hause lassen und stattdessen die Laufschuhe einpacken müssen. Der Lauf wurde einst von Sebnitzer Bergsteigern gegründet, steht aber jedermann offen.

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Wenige Tage vor der Jubiläumsauflage haben die Veranstalter jedoch mit ganz anderen Wetterwidrigkeiten zu kämpfen. Der Orkan Friederike vom vergangenen Donnerstag hat in den Wäldern schwer gewütet, die Aufräumarbeiten dauern an. „In guter Zusammenarbeit mit dem Forst haben wir eine Lösung gefunden“, sagt Gunter Seifert. Die Runde wurde etwas verkürzt, sodass für die Starter keine Gefahr besteht. Rund 13 Kilometer stehen nun auf dem Plan, für die höheren Altersklassen gibt es eine kürzere Variante.

Wanderer und Wintersportler, die am Sonnabendvormittag im Sebnitzer Wald unterwegs sind, werden um Rücksicht gebeten. Bis etwa 12.30 Uhr kann es an diesem Tag aufgrund der Veranstaltung zu Einschränkungen auf den Wegen sowie beim Liftbetrieb am Sebnitzer Skihang kommen – falls dieser öffnet. Dies ist aus Sicherheitsgründen notwendig. Die Veranstalter bitten dafür um Verständnis. (SZ/dis)

50. Sebnitzer Wuchterlauf am 27. Januar, Start 10 Uhr am Erholungszentrum Kiez an der Grenzbaude.