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Ist Wurst von der Frischetheke besser?

Es fühlt sich viel besser an, wenn wir dort einkaufen. Aber erwerben wir wirklich ein hochwertigeres Produkt?

Fleisch und Wurst sind an der Frischetheke meist deutlich teurer als im Kühlregal. Was wir an der Theke sicher mitbezahlen, ist der persönliche Service: die Beratung, die Möglichkeit nachzufragen, die Chance zu probieren. Verbraucher können sich genau darüber informieren, woher das Fleisch stammt, das verarbeitet wurde.

So informiert beispielsweise der Fleischwarenhersteller Schwarz Cranz, ein in sechster Generation geführtes Familienunternehmen, transparent über Herkunft und Qualitätsmanagement in seinem Betrieb. Aber auch über abgepackte Ware können sich Verbraucher also informieren.

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Vorteil Frischetheke: die Möglichkeit, nur genau die Menge zu kaufen, die ich benötige. So kann man kleine Mengen verschiedener Fleisch- und Wurstwaren wählen. Bei abgepackter Wurst fügt man sich den vorgegebenen Mengen.

Allerdings ist die Wurst in der Auslage nicht in jedem Fall qualitativ hochwertiger! Einige Punkte gilt es hier zu bedenken: Häufig stammen die Fleisch- und Wurstprodukte aus dem Kühlregal vom selben Erzeuger wie die vom Tresen. Einziger Unterschied: Die Produkte aus dem Regal sind abgepackt und deshalb länger haltbar. Vergleichende Labortests beliebter Wurstwaren ergaben zudem, dass sowohl in den Produkten vom Tresen als auch in den abgepackten Wurstsorten nur gutes Muskelfleisch verarbeitet wurde.

Vorsicht: Keime!

Was ungeschützt ausliegt, bietet Angriffsfläche für Keime. Die Ware an der Fleischtheke im Supermarkt und beim Metzger ist daher anfälliger. Sie liegt offen aus und wird – zwar meist mit Handschuhen – angefasst und portioniert. Kunden können dafür an der Frischetheke darauf bestehen, dass die obere Wurstscheibe beispielsweise entsorgt wird und sie nur die darunterliegenden Scheiben bekommen. Auch sollte man auf Farbe des Fleisches achten, auf den Geruch und darauf, ob die Wurst bereits schwitzt, also feucht schimmert. Dann sollte man eher nicht zugreifen. Wurst ist in einer Plastikverpackung deutlich unempfindlicher. 

Verpackungsangaben: Segen und Fluch

Besonderer Vorteil der abgepackten Ware: Sie unterliegt strengsten Kennzeichnungspflichten. Alles, was in der Ware enthalten ist, muss aufgeführt sein. Dies ist insbesondere bei Allergenen wie beispielsweise Sellerie von Bedeutung.

Hingegen sind die Produktbezeichnungen selbst häufig irreführend. „Geflügelwurst“ darf beispielsweise Schweinefleisch enthalten, und in „Kalbsleberwurst“ steckt kaum Kalbfleisch. Verwendet der Herstelle Begriffe wie „rein“ oder „pur“ auf den Produktangaben, kann der Verbraucher aber davon ausgehen, dass nur die angegebene Tierart enthalten ist. Bei Streichwurst liefert das Wort „Delikates“ einen verlässlichen Hinweis auf gute Qualität. Verbraucher sollten die Zutatenliste auf den Verpackungen genau studieren und an der Fleischtheke den Fachverkäufer zu den Zutaten befragen.