merken

Xavier schüttelt das Osterzgebirge

Der Sturm blies heftig. Doch die Region hatte alles in allem Glück – nicht nur mit den Windstärken, sagt ein Experte.

© Frank Baldauf

Weiterführende Artikel

Sturm reißt Bäume um

Sturm reißt Bäume um

Das Orkantief Xavier sorgt für etliche Einsätze der Feuerwehren. Betroffen waren gleich mehrere Städte und Gemeinden.

Dippoldiswalde. Gerade noch einmal glimpflich weggekommen sind wir beim ersten richtigen Herbststurm des Jahres. Ein Sturmtief zog mit seinem Kern über die Nordsee, Nordniedersachsen und Nordbrandenburg nach Polen. Während in Niedersachsen und Brandenburg der Sturm mit Orkanböen tobte – in Berge westlich von Berlin mit 122 km/h –, reichte es in Sachsen „nur“ zur Windstärke 10, vor allem im Norden und Osten des Freistaates. Abgesehen vom Fichtelberg, wo mit 135 km/h ebenfalls Orkanstärke gemessen wurde. Ansonsten waren in Sachsen die höchsten Windspitzen in Görlitz 98 km/h, auf dem Flughafen Leipzig-Schkeuditz 96 km/h, in Oschatz und auf dem Dresdner Flughafen 94 km/h. Zinnwald-Georgenfeld blieb mit 93 km/h knapp darunter. Auch von den Temperaturen her machte sich das Tief bemerkbar. Herrschten am Nachmittag meistenteils noch über 10 Grad, in der Altmark sogar über 15 Grad, wurden die Temperaturen mit Durchgang der Schauer meist einstellig. Interessant auch der Niederschlag. Im Vorfeld des Tiefs gab es in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern enorme Mengen von über 50 Liter pro Quadratmeter. Da nehmen sich unsere etwas über 10 Liter relativ klein aus. Auch die Schauer brachten am Donnerstag lediglich weitere rund 10 Liter.

Der Autor ist Vorsitzender des Wettervereins Zinnwald-Georgenfeld.

Charlotte Meentzen
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

So stürmisch war‘s

Die höchsten Windspitzen wurden am Donnerstag in Deutschland gemessen an folgenden Orten:

Brocken: 178 km/h

Fichtelberg: 135 km/h

Leuchtturm Alte Weser: 122 km/h

Berge (b. Brandenbg.): 122 km/h

Holzdorf (b. Torgau): 122 km/h

Spiekeroog: 120 km/h

Flughafen Berlin-Schönefeld: 119 km/h

Lindenberg b. Beeskow: 117 km/

Quelle: Wetterwarte Zinnwald

1 / 1