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Zittau

Zahl der Abrisse deutlich zurückgegangen

In Zittau sind im vergangenen Jahr wohl nur zwei größere Gebäude und ein Schornstein gefallen. Das wird sich 2020 voraussichtlich ändern.

2019 wurde die Friedensstraße 29 in Zittau abgerissen.
2019 wurde die Friedensstraße 29 in Zittau abgerissen. © Rafael Sampedro (Archiv)

Die Friedensstraße 29, die Güterabfertigung am Hirschfelder Bahnhof und der Schornstein des ehemaligen Gaswerkes an der Weststraße - das waren die markantesten Bauwerke, die 2019 in Zittau abgerissen wurden. Das geht aus den Aufzeichnungen der SZ und Angaben der Stadtverwaltung hervor. Ob das wirklich alle sind, lässt sich nicht herausfinden, weil Abrisse bis zu einer bestimmten Gebäudehöhe - wenn die Bauten nicht unter Denkmalschutz stehen - genehmigungsfrei sind. Zudem wurde bei den Arbeiten am Zittauer Stadtring im Zuge des Ausbaus der B96/Äußeren Weberstraße ein Stück der ehemaligen Stadtmauer abgebaggert.

Damit ist die Zahl der Abrisse deutlich zurückgegangen. 2018 waren es mindestens 15 Gebäude, davon allein sieben bei der Sanierung des Zittauer Bahnhofs. 2017 wurden mindestens 16 zurückgebaut, 2016 sieben.

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In diesem Jahr wird die Zahl der Abrisse voraussichtlich wieder deutlich steigen. Die Stadtverwaltung hat eigenen Angaben zufolge mehrere Anzeigen für Rückbauten, unter anderem an der Äußeren Weberstraße. Die Wohnbaugesellschaft hat den Abriss von drei Häusern, darunter einen Wohnblock in Zittau-Ost, angekündigt. Die Stadt selber will beginnen, die ersten Gebäude im ehemaligen Armeegebiet wegzunehmen. Zudem haben bereits Privatleute Abrisse angekündigt.

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