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Zahl der Ärzte auf 357.000 gestiegen

Mehr Ärzte braucht das Land, heißt es immer wieder. Schaut man allein auf die Gesamtzahl, scheint die Forderung längst erfüllt. Doch eine neue Ärztestatistik zeigt auch, wo die Probleme sind.

Berlin. Die Zahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland ist voriges Jahr um 2,5 Prozent auf rund 357.200 gestiegen. Allerdings hat sich auch das Durchschnittsalter der Ärzte weiter erhöht: Bei den niedergelassenen Ärzten stieg es innerhalb eines Jahres von 52,8 auf 53,1 Jahre. Das geht aus einer neuen Statistik der Bundesärztekammer hervor, die der Nachrichtenagentur dpa in Berlin am Montag vorlag.

Mehr Ärzte arbeiten zudem in Teilzeit. Auch die Zahl der angestellten Ärzte ist deutlich gestiegen. Im ambulanten Bereich waren dies 2013 rund 22.300 Mediziner. Die Zahl der Ärzte im Ruhestand oder in anderen Berufen stieg um knapp 3.000 auf rund 113.200. Mehr als 60 Prozent dieser noch bei den Ärztekammern gemeldeten Ärzte sind aus Altersgründen ausgeschieden.

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Rund 145.900 ambulant arbeitenden Ärzte stehen 181.000 Mediziner in Krankenhäusern gegenüber. In Behörden, dem öffentlichen Gesundheitsdienst oder anderen Bereichen arbeiten zudem 30.300 Ärzte.

Als Allgemeinarzt anerkannt wurden im vorigen Jahr etwa 1.100 Ärzte, weitere Facharztanerkennungen erhielten 10 000 Mediziner. Insgesamt verzeichnet die Statistik 43.200 Allgemeinmediziner. (dpa)