Teilen:
Anzeige

Zauberland aus Licht

Allabendlich nach Einbruch der Dunkelheit wird Schloss Pillnitz in ein magisches Licht getaucht. © Foto: Christmas Garden Deutschland

Bis zum 6. Januar verwandelt sich der Pillnitzer Schlosspark allabendlich in den „Christmas Garden“. Die Besucher können sich auf eine magische Reise begeben.

Wenn’s am Bergpalais Sterne regnet und an der Orangerie glitzernde Flocken schneit, wenn die Seerosen auf dem Teich eisblau und die kahlen Äste der Bäume flammend rot leuchten – dann hat sich der abendliche Pillnitzer Schlosspark in den „Christmas Garden“ verwandelt. Täglich ab 16.30 Uhr, so die Veranstalter, können sich die Besucher auf eine „magische Reise“ durch das weihnachtlich-winterliche Zauberland begeben. Der fest abgesteckte Rundweg entlang der 24 Licht-Attraktionen ist zwei Kilometer lang und gespickt mit Foto- und Selfie-Motiven.

Attraktion für den Winter

Als „große Premiere für Pillnitz“ bezeichnet Schlösserland-Chef Christian Striefler den „Christmas Garden“. Denn schon seit Langem sei man auf der Suche nach einer Aktion, die den reizvollen Schlosspark auch im besucherärmeren Winter belebe. „Ende Dezember 2017 bekamen wir einen Anruf“, so Striefler. „Wir sollten uns in Berlin unbedingt etwas anschauen.“ Kurz darauf sei er fasziniert gewesen von der Beleuchtung des Botanischen Gartens und den vielen Menschen, die trotz Schmuddelwetters durch die Anlage flanierten. „Nach Gesprächen mit den Veranstaltern wussten wir: Das machen wir auch in Pillnitz.“

Bäume und Wasser erstrahlen in bunten Lichtern.  © Foto: Christmas Garden Deutschland

Wunder in der Weihnachtszeit

Besucher der Eröffnungsveranstaltung lobten vor allem den einfühlsamen Umgang mit den Gebäuden und natürlichen Gegebenheiten des Parks: Ein Großteil der leuchtenden Installationen habe einen Bezug zum jeweiligen Standort. „Wir wollten dem Gelände und seiner Historie Respekt erweisen“, bestätigt Peter Schwenkow von der DEAG Deutsche Entertainment AG, „und ein Ereignis zelebrieren, das zu seiner Umgebung passt.“

Neben „Zauberspiegel“ und „Königssessel“, „Kronjuwelen“ und „Zauberwald“ finden die Gäste am Rundweg auch mehrere Buden mit Glühwein, Bratwurst & Co.; in einem Extra-Zelt steht ein besonderer Baum. Dort kann jeder, der mag, einen schriftlichen Wunsch hinterlassen. „Weil in der Weihnachtszeit bekanntlich Wunder geschehen“, so die Veranstalter, „kann es nicht schaden, an die Erfüllung dieser Wünsche zu glauben.“

Geöffnet:

bis 6.1.2019 täglich 16.30 bis 22 Uhr (außer 24. und 31.12.), letzter Einlass 21 Uhr, Preise und Kartenkauf unter christmas-garden.de/dresden