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Zauneidechsen können umziehen

Das Baufeld wurde geräumt, die Habitatflächen angelegt. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, bis der Radwegbau beginnt.

© DA-Archiv/Sven Ellger

Von Eric Mittmann

Hartha. Es geht voran beim Radwegbau zwischen Waldheim und Geringswalde. Die Gehölzfällungen seien abgeschlossen und auch die Ersatzhabitatflächen bereits unter Aufsicht eines Artenschutzgutachters hergestellt, berichtet Isabell Siebert, Pressesprecherin beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Derzeit müsse die Firma SB Grünbau Erfurt nur noch einzelne Bereiche vom Schnittgut beräumen und geringe Nachbesserungen an einzelnen Standorten vornehmen, sagte sie.

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Noch offen ist die Einzäunung der Abfangflächen, weil dafür frostfreie Bodenverhältnisse notwendig seien. Im Anschluss daran erfolge, in Abhängigkeit von Witterung und Aktivität der Zauneidechsen, deren Umsiedlung in die neu geschaffenen Habitatflächen durch einen separat beauftragten Artenschutzgutachter.

Nach erfolgreichem Abschluss der Umsiedlung und Freigabe der Flächen kann mit dem Wege- und Brückenbau begonnen werden. „Wir gehen von einem Baubeginn im September 2018 aus“, so Isabel Siebert.

Das Lasuv übernimmt die Planung, Finanzierung und Umsetzung des derzeit mit vier Millionen Euro geplanten Projektes, das sich auf einer Gesamtlänge von etwa 20 Kilometern erstrecken soll. Der 8,3 Kilometer lange Abschnitt zwischen Waldheim und Geringswalde soll bereits 1,8 Millionen Euro kosten.

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