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Zehn Prozent mit Handy im Verkehr

Eine Zählung des Autoclubs Europa zeigt, wie stark sich Fußgänger selbst gefährden.

© Symbolbild/dpa

Meißen. Deutschlands zweitgrößter Autoclub ACE hat im Rahmen der Verkehrssicherheits-Aktion „Finger weg!“ in Meißen auf die Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam gemacht Mitglieder führten dazu eine Zählung jeweils links- und rechtselbisch durch.

Von 558 Fußgängern waren im beobachteten Zeitraum 59 mit dem Handy oder Smartphone beschäftigt, bei Kindern und Jugendlichen lag die Quote bei 14,9 Prozent.

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„Jeder spricht vom Multitasking, doch es handelt sich dabei um einen gefährlichen Mythos: Niemand kann gleichzeitig Nachrichten checken und auf den Verkehr achten. Das ist ganz klar eine lebensgefährliche Selbstüberschätzung“, sagt Hans-Jürgen Freitag, Mitglied des Regionalvorstandes. „Mit unserer Aktion wollen wir einen Denkanstoß liefern.“ Der Autoclub denke dabei vor allem auch an Eltern und Erwachsene: Sie sollten Vorbild sein und Handys und Smartphones bewusst gebrauchen – oder im Zweifel eben auch einmal stecken lassen“, so Freitag weiter.

Die Ergebnisse der Aktion in Meißen fließen in eine bundesweite Studie ein, welche der ACE voraussichtlich im Herbst veröffentlichen will. (SZ/pa)