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Deutschland & Welt

Zehntausende Gläubige feiern Ostermesse

Papst Franziskus spricht in Rom den Segen "Urbi et Orbi". Überschattet werden die Feierlichkeiten vom Anschlag in Sri Lanka.

Papst Franziskus feiert die Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan.
Papst Franziskus feiert die Ostermesse auf dem Petersplatz im Vatikan. © Andrew Medichini/AP/dpa

Rom. Papst Franziskus hat mit Zehntausenden Gläubigen die Ostermesse auf dem Petersplatz gefeiert. Überschattet wurden die Feierlichkeiten von der verheerenden Anschlagsserie in Sri Lanka, bei der am Ostersonntag auch katholische Kirchen angegriffen wurden. Der Papst gedachte bei der Ostermesse der Opfer. Er habe die Nachricht über die Anschlagsserie "mit Trauer und Schmerz" vernommen, sagte der Pontifex vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz. "Ich möchte der christlichen Gemeinschaft, die getroffen wurde, als sie im Gebet versammelt war, und allen Opfern von so grausamer Gewalt meine innige Nähe ausdrücken." Das Oberhaupt der katholischen Kirche sprach von einem "dramatischen Ereignis".

Ostern ist das wichtigste Fest für Christen und eigentlich Anlass zur Freude. Bereits bei der Ostermesse am Morgen war der Pontifex aber mit sehr ernster Miene zu sehen. 

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Auch in Paris haben sich Gläubige zur Messe versammelt. Nach dem verheerenden Brand von Notre-Dame fand diese in der Pariser Pfarrkirche Saint-Eustache statt. Vor der Kirche in der Nähe der Hallen von Paris bildete sich am Ostersonntag eine lange Schlange - aus Platzgründen konnten nicht alle Besucher an der Messe teilnehmen. Auch die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo war zur der Messe gekommen.

In der Nacht zu Sonntag feierten Christen die traditionelle Osternachtsmesse in der zweitgrößten Pariser Kirche Saint-Sulpice. Notre Dame sei "das Spiegelbild unserer Geschichte", sagte Erzbischof Michel Aupetit der Gemeinde. Es waren jedoch deutlich weniger Menschen als in den vergangenen Jahren gekommen, als die Messe in Notre-Dame abgehalten wurde.

Das historische Bauwerk war bei einem Großbrand am Montagabend schwer beschädigt worden. Kulturminister Franck Riester hatte am Samstagabend erklärt, dass die Kathedrale trotz einiger "Schwachstellen" auf dem Gewölbe "fast gerettet" sei. (dpa)