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Zeitdruck beim Flut-Wiederaufbau

Die Frist für die Umsetzung der letzten Reparaturen rückt näher. Doch in einem Ortsteil und auch in der Stadt wartet noch viel Arbeit.

© SZ-Archiv/Sebastian Schultz

Strehla. Mehrere Wiederaufbau-Maßnahmen infolge der Flut von 2013 warten in Strehla fast fünf Jahre nach dem Hochwasser noch immer auf die Umsetzung. Die meisten davon im Ortsteil Paußnitz. Laut dem städtischen Bauamt ist dort zum Beispiel der Dammbau geplant. Das 600 000-Euro-Projekt werde sich aber erst gegen Jahresende abspielen. Der Bau der unteren Dorfstraße im Ort steht ebenfalls noch aus. Da der Bau wohl teurer wird als gedacht, diese Mehrkosten aber noch nicht vom Land bewilligt sind, kann die Umsetzung vorerst nicht starten. Wegen des Abwasserbaus in Paußnitz waren der Bau der Stichstraße zur ehemaligen Pension Triems und der Bau der Verbindungsstraße Richtung Lößnig zuletzt zurückgestellt worden. Ebenfalls noch offen: die Entschlammung des Paußnitzer Feuerlöschteichs.

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Elbradweg in der Warteschleife

Im Stadtgebiet sind der Elbradweg-Bau und die Reparatur der Straße Am Nixstein noch in der Warteschleife. Beide Projekte sind laut Stadt von der Baumaßnahme im Schluchtenwald beeinflusst, die vor Kurzem mit Baumfällarbeiten im Stadtpark angelaufen ist. Die Schluchtenwald-Sanierung gehört ebenfalls zum Wiederaufbauplan infolge des Hochwassers.

Für das noch ausstehende Bauprogramm bleibt nicht mehr viel Zeit. Bis 30. Juni kommenden Jahres müssen alle noch übrigen der insgesamt etwa 30 Wiederaufbau-Projekte umgesetzt und abgerechnet werden. Finanziell, davon geht die Stadtverwaltung aus, werden die Baumaßnahmen zum Flutwiederaufbau Strehla letztlich nicht belasten. Die Kosten von insgesamt etwa sieben Millionen Euro übernimmt das Land Sachsen. (SZ/ewe)