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Zensur und langsames Internet bremsen deutsche Firmen in China

Das langsame Internet und die Zensur in China entwickeln sich zu einer großen Hürde für die Geschäfte deutscher Unternehmen im Reich der Mitte.

Peking. Das langsame Internet und die Zensur in China entwickeln sich zu einer großen Hürde für die Geschäfte deutscher Unternehmen im Reich der Mitte. In einer Umfrage der deutschen Handelskammer in Peking nahmen Klagen über schlechten Onlinezugang im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 Punkte auf 59 Prozent zu.

Das Geschäftsklima insgesamt wurde als „zurückhaltend positiv“ beschrieben. Nach den Ergebnissen, die am Donnerstag in Peking vorgelegt wurden, zeigt sich aber leichte Investitionszurückhaltung.

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Drei Viertel sehen die größten Probleme im Personalbereich, da Löhn steigen und qualifizierte Mitarbeiter in China schwer zu finden und zu halten sind. Zur größten Herausforderung, die nicht mit Personal zu tun hat, stieg erstmals das langsame Internet auf. 44 Prozent der deutschen Unternehmen empfanden auch die Online-Zensur als Problem.

Die marktwirtschaftlichen Reformbeschlüsse der Kommunistischen Partei von Ende vergangenen Jahres wurden begrüßt, doch gibt es angesichts einer schleppenden Umsetzung noch eine „abwartende Haltung“, wie der Kammerpräsident Lothar Herrmann vor Journalisten sagte.

Trotz schwächeren Wachstums der chinesischen Wirtschaft erwarten gleichwohl mehr deutsche Unternehmen als im Vorjahr einen Anstieg ihrer Umsätze und der Gewinne in China. (dpa)