merken

Zentrumspläne werden vorgestellt

Investor und Stadt Freital wollen am Mittwoch im Kulturhaus erklären, was am ehemaligen Sächsischen Wolf entstehen soll.

© Ansicht: RTLL Generalbau GmbH

Freital. Was genau soll auf dem Areal am ehemalige Sächsischen Wolf gebaut werden? Wann beginnen die Arbeiten? Und wie können die Freitaler bei der Planung bis dahin mitreden? Diese und andere Fragen sollen am Mittwoch, ab 18 Uhr, im Freitaler Kulturhaus beantwortet werden. Die Stadt veranstaltet eine Bürgerversammlung zum Ende September vom Stadtrat beschlossenen Bau eines neuen Freitaler Zentrums. Auf der Veranstaltung werden das Verfahren und der Ausgang der Entscheidung vorgestellt. Der ausgewählte Investor präsentiert öffentlich sein Konzept.

Bei der Veranstaltung mit dabei sind Oberbürgermeister Uwe Rumberg, Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz sowie die Chefin des Stadtplanungsamtes, Josephine Schattanek. Außerdem kommen Vertreter des Investors, der RTLL-Gruppe, sowie der Planer, der Stadtprojekt Rogge.Pfau GmbH.

Anzeige
Fahrzeugeinrichtung nach Maß
Fahrzeugeinrichtung nach Maß

HOLDER ist der Spezialist für individuelle Fahrzeugeinbauten.

„Wir haben die Chance etwas zu vollenden, was vor knapp 100 Jahren seinen Anfang genommen hat, aber nie umgesetzt wurde“, sagt Rumberg. „Was könnte es Passenderes geben, als den 100. Stadtgeburtstag 2021 in einem lebendigen Zentrum mit vielen Facetten – wie Wohnen, Handel und Dienstleistungen, Gastronomie, Freizeit, Stadtgrün und vielem mehr – zu feiern. Diese Chance sollten wir gemeinsam nutzen.“ Er freue sich auf einen konstruktiven Abend und viele interessierte Bürger.

Das Konzept des mittelständischen Unternehmens aus Kirchberg bei Zwickau sieht zwei größere Gebäude an der Dresdner Straße und der Poisentalstraße vor – jeweils viergeschossig. In einem der Gebäude soll ein sogenannter Vollsortimenter unterkommen – also ein Supermarkt wie Rewe oder Edeka. Die Erdgeschossfläche in dem anderen Gebäude ist explizit für eine Drogerie vorgesehen. Auch ein Café soll dort einziehen. In den oberen Stockwerken ist Platz für Wohnungen und Ateliers. Hinter diesen beiden großen Gebäuden ist ein weiteres, etwas flacheres Gebäude geplant. Hier sollen kleinere Läden unterkommen. Platz für eine kulturelle Nutzung ist auch vorgesehen. (SZ/win)