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Ziegen passen auf Schafe auf

Der Naturförderverein Förstgen hat seine Schafherde bis zum Frühling im Stall untergebracht. Die natürlichen Rasenmäher können auch da besucht werden.

© Bernhard Donke

Von Bernhard donke

Förstgen. Es ist vorbei mit der Ruhe im Schafstall zu Förstgen. Dort hält der Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft rund 600 Schnucken als natürliche Rasenmäher. Sie sollen den Grasbewuchs der besonders geschützten Biotope im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft vom Frühjahr bis in den späten Herbst- Winteranfang kurz halten und die Flächen so vor Überwucherungen schützen. Der tiefe Schnee und die frostigen Temperaturen in der vergangenen Woche veranlassten die Vereinsfreunde, die Schafe und Ziegen in den Stall zu holen. Die gedeckten Muttertiere, deren Lammzeit Ende Februar Anfang März beginnt, sind schon seit längerer Zeit unter das schützende Dach geholt worden. Beim Einstallen der übrigen Tiere haben alle Vereinsmitarbeiter mit angepackt und geholfen. Eine große Hilfe dabei war Meike Biskop, die einst im Verein das Schäferhandwerk erlernte. Mittlerweile ist sie Studentin, ließ es sich aber nicht nehmen, die ehemaligen Kollegen zu unterstützen. „Es hat Spaß gemacht, sich wieder einmal mit den Tieren zu befassen und dabei mit den ehemaligen Weggefährten Hand in Hand zu arbeiten“, sagt die Schäferin. Die Schafe werden die Zeit bis zum Frühjahr unter der Aufsicht des Schäfers und seiner Helfer im Stall verbringen. Erst wenn es die Natur zulässt, kommen sie im Frühjahr wieder raus auf die abzuweidenden Flächen des Biosphärenreservats.

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Bei Interesse besteht die Möglichkeit, die Schafe im Stall nach Absprache mit dem Förderverein zu besichtigen. Zudem plant der Verein am 1. April einen Lämmertag, nachdem die kleinen Schafe das Licht der Welt erblickt haben. Dazu seien alle Erwachsenen und Kinder eingeladen. „Speziell Kindereinrichtungen und Schulklassen sind willkommen, im Rahmen der Umweltbildung Lernprogramme rund um Schaf und Ziege durchzuführen. Auch in die Gestaltung unser Ferienprogramme wollen wir die Tiere mit einbeziehen“, sagt Annett Hertweck vom Förderverein.

Kontakt: Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist für Interessenten zu erreichen unter der Telefonnummer: 035893 508570.