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Zittau

Zittau unterschreibt Theaterfinanzierung

Trotz der Skepsis im Stadtrat geht die Stadt den Weg von Freistaat, Landkreis und Stadt Görlitz mit. Zum Wohl der Beschäftigten.

Das Zittauer Theater.
Das Zittauer Theater. © Thomas Eichler

Im zweiten Anlauf hat der Stadtrat mit knapper Mehrheit eine Vereinbarung mit dem Landkreis und der Stadt Görlitz über die Finanzierung des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz/Zittau abgesegnet. Im Kern geht es darum, dass der Freistaat mehr Geld gibt, damit die Beschäftigten am Theater besser entlohnt werden können. Er trägt aber nicht 100 Prozent der Kosten, so dass die drei Gesellschafter einen Teil beisteuern müssen. Zudem soll der Vertrag den Theaterbetrieb mit allen Sparten und Spielstätten bis 2026 sichern.

Im ersten Anlauf hatte sich der Stadtrat aus verschiedenen Gründen dagegen ausgesprochen. So könnte der Zittauer Anteil höher werden als die Summe, die der Stadtrat maximal für das Theater auszugeben bereit ist. In Abhängigkeit von den Tarifabschlüssen könnten es über eine Million Euro pro Jahr werden. Zudem bindet sich Zittau mit dem Vertrag bis 2026, obwohl der Freistaat sich bisher nur bis 2022 zur Zahlung des Zusatzbeitrages verpflichtet hat. 

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Damit die Kostensteigerung in dem vom Stadtrat erwünschten Rahmen bleibt, sollte das Theater bis Juni ein weiteres Konsolidierungspaket vorlegen. Das steht bisher aus. Zittau will Druck machen. Der Kreistag und die Stadt Görlitz hatten die Finanzierung bereits beschlossen. Sie müssen mehr zahlen als Zittau.

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