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Zittau

Zittau verliert knapp 200 Einwohner

Die Große Kreisstadt hatte laut Statistikamt Ende 2018 noch rund 25.400 Bürger. In einem Bereich gibt es ein besonders großes Defizit.

Blick von oben auf die Stadt Zittau © Archiv/Jens Neumann

Die Stadt Zittau zählte zum 31. Dezember 2018 insgesamt 25.381 Einwohner. Dies gab jetzt das Statistische Landesamt in Kamenz bekannt. Ein Jahr zuvor sind es noch 25.575 Bürger gewesen. Damit sank die Bevölkerung um 194 Personen - das ist ein Rückgang von 0,8 Prozent. Zittau liegt damit über dem sächsischen Wert: Im gesamten Freistaat betrug der Rückgang nur 0,1 Prozent. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes unterscheiden sich allerdings von den eigenen Zahlen der Zittauer Stadtverwaltung. Nach deren Angaben lebten Ende 2018 noch 26.483 Bürger in der Stadt und ihren sieben Ortsteilen.

Ursache des Bevölkerungsrückgangs im Jahr 2018 ist ein Geburtendefizit von 220 Personen. 209 Geburten stehen 429 Sterbefällen gegenüber. Beide Zahlen pendeln sich seit mehreren Jahren in diesem Bereich ein, mal ist die Zahl der Geburten etwas niedriger, mal die der Sterbefälle ein bisschen höher.

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Dass die Zittauer Einwohnerzahl nicht in gleicher Höhe gesunken ist, liegt daran, weil es mehr Zuzüge (1.580) als Wegzüge (1.540) gab. Den größten Anteil an diesem positiven Saldo haben die Zu- und Fortzüge aus dem und ins Ausland. Hier lag der Überschuss bei 123 Personen, da mehr Bürger aus dem Ausland gekommen als ins Ausland gezogen sind. In eine andere Gemeinde in Sachsen oder ein anderes Bundesland sind dagegen mehr Zittauer gezogen, als von dort zurückgekommen sind. 

Im gesamten Freistaat ist 2018 nicht nur das Wanderungssaldo aus dem Ausland, sondern auch das aus dem restlichen Bundesgebiet positiv gewesen.

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