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Millionen für neue Kanäle

Der Abwasserzweckverband "Untere Mandau" will 2021 kräftig in Zittau und Olbersdorf investieren. Ob alle Vorhaben kommen, wird noch mal geprüft.

Auf der Äußeren Weberstraße soll 2021 weiter gebaut werden - es sollen Abwasserkanäle erneuert werden.
Auf der Äußeren Weberstraße soll 2021 weiter gebaut werden - es sollen Abwasserkanäle erneuert werden. © Matthias Weber/photoweber.de

Schon fast zwei Jahre dauern die Bauarbeiten auf der Äußeren Weberstraße an - und sie werden auch 2021 noch nicht beendet sein. Denn der Abwasserzweckverband (AZV) "Untere Mandau" will hier im nächsten Jahr gleich zwei Kanäle erneuern. Zum einen soll der Mischwasserkanal in der Äußeren Weberstraße vom jetzigen Bauende bis in Höhe Heinrich-Mann-Straße erneuert werden. Dafür sind 790.000 Euro eingeplant, wie Michael Kuba, Geschäftsführer der Süd-Oberlausitzer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs mbH (Sowag), mitteilt. Die Sowag führt die Geschäfte des AZV "Untere Mandau", dem acht Mitgliedsgemeinden angehören.

Auch der Mischwasserkanal von der Äußeren Weberstraße zur Weststraße soll 2021 für rund 630.000 Euro erneuert werden. So sieht es das Investitionsprogramm des AZV vor.

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Die Kanalbauarbeiten auf der Äußeren Weberstraße gehören zu den größten Einzelinvestitionen des AZV im kommenden Jahr. Das kostenintensivste Vorhaben ist allerdings an der Chopinstraße geplant. Hier soll ein Mischwasserentlastungsbauwerk errichtet werden - für immerhin etwas mehr als 1,1 Millionen Euro.

Aber nicht nur in Zittau soll investiert werden. In Olbersdorf soll ein Schmutzwasserkanal um gut 100 Meter umverlegt werden. Dafür plant der AZV mit Kosten in Höhe von etwa 90.000 Euro.

Insgesamt plant der AZV nächstes Jahr Investitionen in einer Gesamthöhe von 3,15 Millionen Euro. Die Investitionssumme ist damit deutlich höher als in diesem Jahr, wo der AZV knapp 1,3 Millionen Euro ausgegeben hat. Die höhere Summe kann - trotz Fördermitteln - nicht komplett aus der eigenen Tasche finanziert werden. Der AZV plant 2021 Kredite von rund 800.000 Euro aufzunehmen.

Noch könnte sich an den Zahlen aber etwas ändern, denn der Haushalt für 2021 - insbesondere der Investitionsplan - wird noch einmal geprüft. Michael Kuba bat die Vertreter der Mitgliedsgemeinden in der jüngsten AZV-Sitzung darum, die Entscheidung über den Haushalt möglichst Anfang des neuen Jahres zu fällen - damit auch die geplanten Investitionsvorhaben angegangen werden können.

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