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B96 wird ab Montag wieder zum Nadelöhr

Nach der Winterpause geht's an den beiden Großbaustellen in Zittau weiter - und die nächste ist schon abzusehen. Eine Umleitung geht durch ein Wohngebiet.

So sah es bei der Sperrung des ersten Abschnitts der B96/Äußere Weberstraße in Zittau 2019 aus.
So sah es bei der Sperrung des ersten Abschnitts der B96/Äußere Weberstraße in Zittau 2019 aus. © Matthias Weber(Archiv)

Die Sonne scheint, der Frühling naht und schon geht der Straßenbau wieder los: Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr und seine Partner machen nach der Winterruhe nun an den beiden B96-Großbaustellen "Äußeren Weberstraße" und "Neusalzaer Straße", vor dem Gewerbegebiet Pethau, weiter.

Ab Montag gehen die Arbeiten an der Straße vor Obi ins zweite Jahr. Bis voraussichtlich Anfang Dezember wird die Straße zwischen Einfahrt ins Gewerbegebiet und Watzdorfheim beziehungsweise Ortsausgang in zwei Schritten erneuert. "Die Arbeiten umfassen den grundhaften Ausbau der Fahrbahn und des Gehwegs und die Neuverlegung von Medien", teilte Franz Grossmann, Sprecher des Landesamtes, auf SZ-Anfrage mit. Insgesamt werden 600 Meter der Straße für rund 1,8 Millionen Euro erneuert. Der erste Abschnitt von der Bahnbrücke bis zur Einfahrt in das Gewerbegebiet war zwischen Juli und Dezember vergangenen Jahres ausgebaut worden.

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Autofahrer müssen während der Arbeiten mit Einschränkungen rechnen: Wie im vergangenen Jahr wird jeweils eine Hälfte der Straße gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.

Ins dritte und letzte Jahr geht die B96-Großaustelle Äußere Weberstraße, die insgesamt über sechs Millionen Euro kostet. 2019 waren bereits der Abschnitt vom Ring bis zur Rathenaustraße und im vergangenen der bis zur Kreuzung mit der Rietschel- und Goldbachstraße erneuert worden. Nun folgt als Letztes die Kreuzung samt Bundesstraße von der Tongasse bis zur Heinrich-Mann-Straße. "Es ist vorgesehen, dass hier die Arbeiten ab dem 6. April beginnen", so Grossmann. Sie dauern voraussichtlich bis September. Nach Angaben des Lasuv werden die Ampelanlagen erneuert, die Fahrbahn sowie der Gehweg grundhaft ausgebaut und Medien neu verlegt. An einigen Stellen wird die Straße ein bisschen breiter, um sie modernen Standards anzupassen. Der Radweg an der Ecke Äußere Weber-/Goldbachstraße soll auf die Straße verlegt werden. In der Goldbach- und der Rietschelstraße sind Sensoren vorgesehen, mit denen die Ampeln je nach Verkehrsaufkommen gesteuert werden können und damit der Durchfluss auf der Bundesstraße erhöht werden kann. Darüber hinaus wird auch die Alte Burgstraße zwischen Goldbach- und Äußerer Weberstraße erneuert.

Die Kreuzung und die angrenzenden Straßenbereiche werden während der Arbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Im Vergleich zu den Vorjahren beginnt die Umleitung nicht an der Goldbachstraße, sondern bereits kurz nach der Freudenhöhe und wird über die Pescheck- und Weststraße durch das Wohngebiet zur Goldbachstraße geführt. Von da nimmt sie den aus den Vorjahren bekannten Verlauf über die Äußere Oybiner und die Mandaustraße zum Stadtring. Die Behelfsampel an der Kreuzung Goldbach-/Schramm-/Äußere Oybiner Straße wird laut Zittauer Stadtverwaltung wieder eingerichtet, die eine Ringspur an der Aral-Tankstelle aber nicht wieder mit Warnbaken für die ankommenden Fahrzeuge freigehalten.

Wenn die beiden Großbaustellen beendet sind, ist mit der Sanierung der B96 aber noch lange nicht Schluss. Die Bundesstraße wird zwischen Zittau und dem Oberland seit mehr als einem Jahrzehnt schrittweise erneuert. Allein im vergangenen Jahr waren es vier Baustellen. Als nächstes im Zittauer Raum ist der Ausbau des Abschnitts nach Mittelherwigsdorf vorgesehen. "Hier steht der Vorentwurf, die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion Sachsen werden zurzeit vorbereitet", so der Lasuv-Sprecher. Ursprünglich war mit dem Baustart 2022 gerechnet worden. Ob der Termin haltbar ist, hängt davon ab, ob es berechtigte Einsprüche gegen die Planungen gibt oder die Landesdirektion den Bau genehmigen kann.

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