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Zittau

Altäbtissin feiert Diamantene Profess

Schwester Regina Wollmann legte vor 60 Jahren ihr ewiges Gelübde ab. In diesem Jahr konnte sie noch ein anderes Jubiläum begehen.

Regina Wollmann war bis 2016 Äbtissin des Klosters St. Marienthal.
Regina Wollmann war bis 2016 Äbtissin des Klosters St. Marienthal. © Archiv SZ Zittau

Die ehemalige Äbtissin des Klosters St. Marienthal, Schwester Regina Wollmann, konnte jetzt ihre Diamantene Profess feiern. Vor 60 Jahren hatte sie ihr ewiges Gelübde abgelegt. Dieses hat sie nun bei einer Feier in der Abteikirche erneuert, wie der Freundeskreis der Abtei St. Marienthal in der jüngsten Ausgabe seines Mitgliederheftes „ora et labora“ mitteilt.

1941 wurde Regina Wollmann in der niederschlesischen Stadt Sagan geboren. Ins Kloster St. Marienthal war sie 1959 eingetreten. Dass sie einmal diese Abtei leiten würde, hatte sie damals sicher nicht gedacht. Selbst als am 12. Juli 1993 ihre Wahl zur Äbtissin bekannt gegeben wurde, kam die Entscheidung für die kleine, zierlich wirkende Nonne überraschend. Sie nahm, in diesem Ergebnis den Willen Gottes sehend, die Wahl an.

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Und sie stand den Marienthaler Zisterzienserinnen mehr als 20 Jahre vor. Nach ihrem 75. Geburtstag im Jahr 2016 reichte sie ihren Rücktritt als Äbtissin ein. Zu ihrer Nachfolgerin wurde die damalige Priorin, Schwester Elisabeth Vaterodt, gewählt.

In diesem Jahr konnte die Altäbtissin noch ein weiteres Jubiläum begehen: ihren 80. Geburtstag.

Im Kloster St. Marienthal ist es 2021 nicht das einzige Profess-Jubiläum. Bereits Ende April feierte Schwester Consilia Bildt 65 Jahre Profess. Schwester Consilia ist vielen Klosterbesuchern aus dem Klosterladen bekannt. Sie war aber auch in der Klosterleitung tätig. Unter der Äbtissin Pia Walter war sie Priorin, also deren Stellvertreterin. Äbtissin Regina Wollmann ernannte sie zur Subpriorin. Dieses Amt hatte sie bis 2016 inne.

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