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Tschechische Automafia: "Pate von Varnsdorf" sitzt jetzt hinter Gittern

Ermittler der Soko Kfz haben einen großen Automafia-Boss aus seiner Millionen-Villa im Schluckenauer Zipfel geholt. Der Fall "Zittau" ist aber längst nicht ihr einziger.

Von Jana Ulbrich
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Bereits 2020, bei einer gemeinsamen Razzia mit tschechischen Kollegen, stellen Soko-Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen im tschechischen Varnsdorf Fahrzeugkarossen und Teile gestohlener Skodas sicher.
Bereits 2020, bei einer gemeinsamen Razzia mit tschechischen Kollegen, stellen Soko-Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen im tschechischen Varnsdorf Fahrzeugkarossen und Teile gestohlener Skodas sicher. © LKA Sachsen

Die Fotos an der Pinnwand sind angeordnet wie ein Familien-Stammbaum: Ein Kopf ganz oben in der Mitte, darunter verzweigt eine zweite und eine dritte Ebene. Dieser "Stammbaum" hier an der Tafel im sächsischen Landeskriminalamt besteht allerdings fast nur aus Männern. Der Kopf ganz oben, kurz rasierte dunkle Haare, siegessicherer Blick, gehört zu Rudolf O., 42 Jahre alt, Mafia-Boss aus Varnsdorf (Warnsdorf) in Tschechien, genannt: "der Pate".

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