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Zittau: Gibt es im Bahnhof bald wieder eine Gaststätte?

Bahn AG, Stadt und Verkehrsverbund haben sich jetzt erstmals genauer in die Karten schauen lassen, wie sie den Hauptbahnhof beleben wollen.

Von Thomas Mielke
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So könnte es eines Tages im Zittauer Bahnhof aussehen.
So könnte es eines Tages im Zittauer Bahnhof aussehen. © Grafik: Zvon/rka Architekten, Dresden

Früher wimmelte es nur so am Zittauer Bahnhof. Hunderte Fahrgäste bevölkerten die Bahnsteige, Dutzende Bahnangestellte versahen ihren Dienst, die Mitropa-Tische waren voll besetzt, an Gepäckaufbewahrung und Fahrkartenschalter bildeten sich Schlangen, in der Bahnpost wurden Pakete aufgegeben ... Heute ist das anders: Die Bahnpost ist schon lange abgerissen, Infrastruktur und Mitarbeiterstamm für den Güterverkehr sind abgewickelt, viele Gleise zurückgebaut. Wenn nicht zu Stoßzeiten Schüler, Studenten und Pendler durch die Bahnhofshalle strömen und vor dem Kiosk ein paar Männer ihr Bierchen trinken, ist der Bahnhof oft menschenleer. Zwar ist das Bahnhofsgebäude zum Tag der Sachsen vor reichlich 20 Jahren aufgehübscht worden und hat die Deutsche Bahn inzwischen viele Millionen Euro in neue Technik wie zum Beispiel in Aufzüge zu den Bahnsteigen investiert - aber unter dem Strich hat der Bahnhof als ein Tor zur Stadt schon bessere Zeiten erlebt.

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