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Zittau

Schleuser-Tour endet in Oberseifersdorf

Zwei Rumänen haben versucht, fünf Personen aus Serbien und Bosnien über die Grenze zu bringen - zum Schwarzarbeiten.

Symbolbild
Symbolbild © Carsten Rehder/dpa

Die Bundespolizei hat am Sonnabend eine Schleuser-Tour in Oberseifersdorf beenden können. Zwei Rumänen waren mit drei Männern und einer Frau aus Serbien sowie einer Frau aus Bosnien-Herzegowina zwischen 25 und 64 Jahren unterwegs. Gegen 3.40 Uhr stoppten die Beamten den Transporter. Alle konnten sich mit gültigen Dokumenten ausweisen, die Mitfahrer wollten bei einer Reinigungsfirma in Dänemark sowie in Deutschland arbeiten. Nur: Ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis konnte niemand vorlegen. Die Bundespolizisten nahmen beide Schleuser fest, die fünf Mitfahrer in Gewahrsam. Gegen die Rumänen wird nun wegen dem Einschleusen von Ausländern und der unerlaubten Einreise ermittelt. Inzwischen befinden sich die beiden auf freiem Fuß. Die Mitfahrer mussten nach Polen zurück.

Gegen 3.35 Uhr stoppten Beamte ein Daewoo in der Friedensstraße, das aus Polen einreiste. Der Grund: Ein abgelaufenes Kurzzeitkennzeichen. Der 63-jährige Fahrer äußerte, dass er nur bis nach Oderwitz möchte und sich dachte "Sekt oder Selters". Nun muss er sich wegen Fahren ohne Haftpflichtversicherung verantworten. Das Polizeirevier Zittau hat die Ermittlungen übernommen.

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