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Zittau
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Bundespolizisten finden mehrere Messer und eine Pistole bei Tschechen in Zittau

Die Bundespolizei hat am Wochenende bei Autokontrollen mehrere verbotene Waffen eingezogen. Gegen die tschechischen Besitzer laufen nun Ermittlungsverfahren.

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Bundespolizei in Zittau gefundene Waffen PM 15. Mai NEUFoto: Bundespolizei
Bundespolizei in Zittau gefundene Waffen PM 15. Mai NEUFoto: Bundespolizei © Bundespolizei

Bei Fahrzeugkontrollen am Wochenende in Zittau hat die Bundespolizei in vier tschechischen Autos verbotene Waffen festgestellt. Am Sonnabendabend fanden die Beamten auf der Friedensstraße in einem Mercedes ein griffbereites Outdoormesser. Zudem hatte der 49- jährige Tscheche einen Teleskopschlagstock und im Handschuhfach eine modifizierte Soft-Air-Pistole, mit der Metallkugeln verschossen werden können, dabei. Noch am Sonnabendabend fand die Polizei eigenen Angaben zufolge ebenfalls auf der Zittauer Friedensstraße in der Türablage eines tschechischen Autos wieder ein griffbereites Einhandmesser. "Wozu der 32-jährige tschechische Fahrer dies benötigt, konnte er den Polizisten nicht mitteilen", so Bundespolizei-Sprecher Ronny Probst.

Ein drittes Mal fanden die Beamten am Sonntagfrüh auf der Zittauer Schrammstraße im Ford eines 22-jährigen Tschechen so ein in Deutschland verbotenes Messer. Am Sonntagabend gab ein 43-jähriger Tscheche bei der Kontrolle seines Autos auf der Friedensstraße zu, dass in der Mittelkonsole ein Messer liegt - ein in Deutschland verbotenes, beidseitig geschliffenes Springmesser. Die Bundespolizei stellten alle Waffen sicher. Gegen die Männer wurden Anzeigen wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz erstattet. (SZ)