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Riesen-Ansturm auf Dreiländereck-Bus

Die neue touristische Linie von Zittau über Bogatynia und Frýdlant nach Świeradów-Zdrój wird sehr gut angenommen. Fährt sie trotz ausgelaufener Finanzierung weiter?

Von Thomas Mielke
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Tschechische Busse bedienen die neue Dreiländereck-Linie zwischen Zittau, Bogatynia, Frýdlant und Świeradów-Zdrój.
Tschechische Busse bedienen die neue Dreiländereck-Linie zwischen Zittau, Bogatynia, Frýdlant und Świeradów-Zdrój. © Irmela Hennig

Wegen der Corona-Beschränkungen fährt die im August gestartete erste Dreiländereck-Buslinie von Hrádek (Grottau/Tschechien) über Zittau und Bogatynia (Reichenau/Polen) und Frýdlant (Friedland/Tschechien) nach Świeradów-Zdrój (Bad Flinsberg/Polen) zurzeit zwar nicht. Aber bis am 7. November die Fahrten eingestellt wurden, gab es einen regelrechten Ansturm auf die touristische Busverbindung: "Es gab Fahrten, bei denen ein Bus nicht ausreichte, um die Fahrgäste zu befördern", teilte Sandra Trebesius, Sprecherin des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien, auf SZ-Anfrage mit. "Generell waren zwischen 150 und 250 Fahrgäste pro Wochenende unterwegs."

Ende November läuft die Finanzierung der rein touristischen Linie über EU-Fördertöpfe aus. Aufgrund des Erfolges soll es aber weitergehen: "Dafür ist ein Vertrag zwischen den Partnern verhandelt worden, um die Leistungen zu finanzieren", so die Sprecherin. "Das sind der Liberecký Kraj, die Städte Bogatynia und Świeradów Sdrój sowie der Landkreis Görlitz."

Sobald die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie aufgehoben werden, wird die Linie wieder fahren. Sie verkehrt an Sonnabenden und Sonntagen jeweils dreimal in beide Richtungen und verbindet in rund 90 Minuten die Städte in den drei Ländern. Jeweils eine Fahrt davon startet beziehungsweise endet in Hradek.

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