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Zittau

Zittau will Reichenberger Straße beleben

Die Stadt bewirbt sich beim sächsischen Citywettbewerb "Ab in die Mitte" - und setzt dieses Mal auch auf ungewöhnliche Nutzungen.

"Vom Leerraum zum Kreativraum": Das Quartier Reichenberger Straße steht dieses Jahr im Fokus.
"Vom Leerraum zum Kreativraum": Das Quartier Reichenberger Straße steht dieses Jahr im Fokus. © Stadt

Mit dem Quartier "Reichenberger Straße" bewirbt sich die Stadt Zittau dieses Jahr beim sächsischen Citywettbewerb "Ab in die Mitte", der unter dem Motto "Lebensraum Stadt: Handel, Wandel, Vielfalt" steht. Im Rahmen des Projektes sollen Konzepte der Kultur- und Kreativwirtschaft vor Ort erprobt und den lokalen Besonderheiten angepasst werden.

Das Ziel: Neben dem etablierten Einzelhandel neue, auch ungewöhnliche Nutzungen für innerstädtische Erdgeschosszonen finden. Die kaum genutzten oder durch strukturellen Leerstand geprägten Gebäude der Reichenberger Straße und angrenzender Bereiche bieten laut Stadt aufgrund der Größe, des Zuschnitts und der häufig vorhandenen kleinen Stadtgärten gute Voraussetzungen, innovative Konzepte für Handwerk, Kunsthandwerk, Gastronomie, Tourismus, Kultur- und Kreativwirtschaft umzusetzen. Gleichwohl sollen die bereits ansässigen Handwerks- und Kunsthandwerksunternehmen in ihrem Bestand gestärkt und vernetzt werden.

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Der Wettbewerbsbeitrag stammt von Vertretern der Vereine "Kreative Lausitz" und "Zittau - lebendige Stadt", Stadtverwaltung und Stadtentwicklungsgesellschaft sowie dem Citymanager. In den vergangenen Jahren hat sich Zittau regelmäßig am Wettbewerb beteiligt, gewann 2014 mit dem Konzept zur "Revitalisierung der Fleischbänke" den zweiten Platz, erhielt 2018 zwei Sonderpreise für "Zittau gärtnert", 2019 einen Anerkennungspreis für das Projekt "Vorhang auf für die Innere Weberstraße" und siegte vergangenes Jahr mit "Ab in die Lücke".

Der sächsische Landtag hat zur Beseitigung negativer Auswirkungen aus der Corona-Pandemie für 2021 und 2022 die Bereitstellung zusätzlicher finanzieller Mittel beschlossen. So wird das Preisgeld-Budget um weitere 300.000 Euro erhöht. "Damit soll eine breitere, schnelle und trotzdem gezielte Unterstützung guter Projektansätze zur Stärkung unserer Innenstädte ermöglicht werden", heißt es. Die Preisgelder sowie viele Sonderpreise der Sponsoren sollen auch motivieren, dass eingereichte Ideen umgesetzt werden. (SZ)

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