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Kleiner Grenzverkehr läuft verhalten an

Nach Tschechien und Polen kann jetzt wieder zum Tanken und Einkaufen gefahren werden. Groß war der Ansturm in den ersten Stunden nicht.

Freitagmittag stand auf dem Marktplatz in Hradek kein einziges Auto mit deutschem Kennzeichen. Auch sonst war der Grenzverkehr noch verhalten.
Freitagmittag stand auf dem Marktplatz in Hradek kein einziges Auto mit deutschem Kennzeichen. Auch sonst war der Grenzverkehr noch verhalten. © Matthias Weber/photoweber.de

Monatelang waren die Grenzen nach Tschechien und Polen dicht. Mal schnell über die Grenze zum Tanken oder Einkaufen - für Deutsche nicht möglich. Nachdem die beiden Nachbarländer jetzt vom Robert-Koch-Institut von Hochinzidenzgebieten zu Risikogebieten zurückgestuft wurden, ist der "kleine Grenzverkehr" wieder erlaubt

In den ersten Stunden nach Bekanntwerden der Entscheidung nutzten allerdings nur wenige Deutsche die Möglichkeit, in Tschechien oder Polen einzukaufen oder zu tanken. Das hat eine Vor-Ort-Recherche der SZ gezeigt. Etwa eine Handvoll Fahrzeuge mit deutschen Kennzeichen überquerte heute in der Mittagszeit den Grenzübergang an der Friedensstraße in Zittau.

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Ähnlich das Bild in Hradek nad Nisou (Grottau), der tschechischen Nachbarstadt von Zittau. Im Stadtzentrum, an den Tankstellen oder vor den Einkaufsmärkten waren keine Autos mit deutschen Kennzeichen zu entdecken. In Tschechien sind seit Montag wieder die Geschäfte geöffnet, die Gaststätten sind aber noch geschlossen.

An den polnischen Tankstellen gleich hinter der Grenze nahm am Nachmittag der Kundenstrom aus Deutschland etwas zu. Schlangen an den Zapfsäulen, wie in früheren Zeiten, bildeten sich aber noch keine.

Verhalten lief auch der "kleine Grenzverkehr" nach Deutschland an. Während auf dem riesigen Parkplatz vor dem Rewe-Markt nur einige Fahrzeuge mit tschechischem Kennzeichen standen, war deren Zahl vor dem Kaufland-Markt an der Christian-Keimann-Straße schon sichtbar größer. Von der Marktleitung gab es Freitagnachmittag keine Informationen, ob der von der SZ gewonnene Eindruck der Zahl tschechischer Kunden entsprach.

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