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Corona: Zittaus Impfzentrum ausgebucht

Die Stadt bietet an zwei Wochenenden im Juni und Juli jedem die Chance, sich gegen das Virus immunisieren zu lassen. Die Termine sind bereits alle weg.

In der Hochschul-Mensa konnten sich bereits im Frühjahr Menschen ab 80 Jahren impfen lassen.
In der Hochschul-Mensa konnten sich bereits im Frühjahr Menschen ab 80 Jahren impfen lassen. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Dass die rund 400 Termine für Zittaus temporäres Impfzentrum in der Hochwaldstraße im Juni und Juli schnell vergriffen sein werden, damit hat Stadtsprecher Kai Grebasch gerechnet. Dass dies am Montagmorgen innerhalb kurzer Zeit schon soweit sein wird, allerdings nicht. "Ich habe heute Vormittag mehr mit Menschen telefoniert, die einen Impftermin haben wollten als alles andere", berichtet er. Ähnlich erging es den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung.

"Das zeigt, dass die Nachfrage höher als das Angebot ist", so Kai Grebasch. Für die Stadt bedeutet das: Zusammen mit dem Gesundheit des Landkreises zu schauen, wie sie weitere solcher Angebote machen können. "Wir müssen dranbleiben".

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Wer keinen Impftermin bekommen hat, dem rät Kai Grebasch sich um einen im zentralen Impfzentrum in Löbau zu bemühen. Denn eins hat ihm der Vormittag gezeigt: Das Impfen scheine den Leuten wichtig zu sein, um die Corona-Geschichte endlich hinter sich zu lassen.

In Zittau sind vom 11. bis 13. Juni und 2. bis 4. Juli Durchläufe geplant. "Es gibt keine Priorisierung mehr", so Kai Grebasch. Das heißt, wer möchte, lässt sich impfen. Die Terminvergabe lief über die Praxen, um die Hausärzte nach Aussage des Stadtsprechers zu entlasten. So brauchten sie impfwillige Menschen nicht mehr selbst mit Terminen in ihrer Praxis versorgen, sondern konnten diese an das Zentrum vermitteln. In der Mensa übernimmt dann ein Arzt mit seinem Team das weitere Prozedere.

Die 400 Termine an einem Wochenende basieren aus der Erfahrung aus dem Frühjahr: Bereits am 16. und 17. April war die Mensa zum Impfzentrum geworden. Damals richtete sich das Angebot allerdings ausschließlich an Menschen über 80 Jahre, die zur ersten Priorisierungsgruppe gehörten. Der Grund: Für sie stellte schon die Anmeldung zur Impfung eine Hürde dar. Ihnen bot die Stadt ab Anfang März die Möglichkeit, sich telefonisch für einen Termin registrieren zu lassen - ohne Buchungssysteme oder Online-Registrierungen. Die Nachfrage sei sehr hoch gewesen, berichtet Kai Grebasch.

Für Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) war das zügige Impfen für die gefährdete Gruppe dringend geboten. "Schließlich wollen wir alle möglichst schnell wieder das normale Leben für Wirtschaft, Bildung und Kultur", sagte er damals und forderte, dass Hausärzte beim Impfen mit eingebunden werden. Die sind inzwischen dabei. Allerdings fehlt es ihnen seither an ausreichend Impfstoff. Das sei ärgerlich, findet Kai Grebasch. Und ein Grund mehr, das Angebot zu nutzen: Denn mit der Vergabe der Termine im Impfzentrum sind auch die Dosen sichergestellt.

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