merken
PLUS Zittau

Zittaus Unverpackt-Laden schließt

Die "Aurelie"-Türen am Zittauer Haberkornplatz sind seit Tagen zu. Trotzdem wollen die Betreiber weitermachen. Anders.

Lysann und Ronny Dreja im Jahr 2020 in ihrem Ladengeschäft "Aurelie" in Zittau. Hier boten sie unverpackte Waren an. Damit wollen sie den Kunden helfen, Verpackungsmüll zu vermeiden.
Lysann und Ronny Dreja im Jahr 2020 in ihrem Ladengeschäft "Aurelie" in Zittau. Hier boten sie unverpackte Waren an. Damit wollen sie den Kunden helfen, Verpackungsmüll zu vermeiden. ©  Rafael Sampedro (Archiv)

In dem kleinen Geschäft an der ehemaligen Hauptpost brennt Licht. Aber die Tür zum Unverpackt-Laden "Aurelie" lässt sich nicht öffnen. Handgeschriebene Mitteilungen an den Scheiben versprechen kräftige Rabatte für Mehl, Gewürze und andere Waren. Erklärungen dafür finden sich vor Ort jedoch nicht. Auf der Webseite der Aurelie stehen immer noch die ganz normalen Öffnungszeiten.

Von außen deuten nur die Rabattangebote auf eine Änderung hin.
Von außen deuten nur die Rabattangebote auf eine Änderung hin. © Elke Schmidt

Die Facebook-Seite des Ladens verrät am 15. September, dass der Laden nur noch einmal zwei Tage geöffnet sein wird. "Alles muss raus", heißt es da. Eine Erklärung gibt es nicht. Auch auf SZ-Anfrage gibt es keine Antworten. Erst auf Instagram findet sich ein Hinweis. "Wir müssen unsere Filiale leider schließen und gehen gleichzeitig den nächsten Schritt, um effizienter arbeiten zu können", erklärt Betreiberin Lysann Dreja. Das Geschäft wird nur noch online erreichbar sein. Wann genau das sein wird, werde sie zeitnah bekannt geben, schreibt sie weiter.

Gesundheit und Wellness
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de

Immer gerne informiert? Nützliche Informationen und Wissenswertes rund um das Thema Gesundheit und Wellness haben wir in unserer Themenwelt zusammengefasst.

Den Laden an der Bautzner Straße hatten Lysann und Ronny Dreja 2019 eröffnet. Alle dort angebotenen Waren wurden verpackungsfrei beziehungsweise in biologisch abbaubarer Plastik angeboten. Die Kunden konnten die Waren in den von ihnen benötigten Mengen einkaufen. Damit wollten die Geschwister einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Zwischenzeitlich boten sie auch Mittagessen an.

Mehr zum Thema Zittau