merken
Zittau

Erfinderkiste für Kita-Preis nominiert

Die Oderwitzer Experimentier- und Lernwerkstatt hat sich deutschlandweit gegen 1.200 Bewerber durchgesetzt - und kann nun auf 25.000 Euro hoffen.

In der Erfinderkiste Oderwitz können Kinder erfinden, forschen und tüfteln.
In der Erfinderkiste Oderwitz können Kinder erfinden, forschen und tüfteln. © Matthias Weber

Die Erfinderkiste aus Oderwitz ist für den Deutschen Kita-Preis 2021 nominiert worden. Nach Auskunft der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gehört die Einrichtung zu den 40 Ausgewählten und kann nun auf einen Preis in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" hoffen. Insgesamt werden 130.000 Euro vergeben.  Die beiden Erstplatzierten der Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres"erhalten jeweils 25.000 Euro, vier weitere Einrichtungen und vier Initiativen je 10.000 Euro. Zudem wird eine Kita mit dem Eltern-Sonderpreis prämiert.

Der Deutsche Kita-Preis würdigt besonderes Engagement und gute Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung. "Während der Corona-Pandemie ist noch einmal besonders deutlich geworden, was für einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag die Menschen in der Kindertagesbetreuung tagtäglich leisten", so die Stiftung. Über 1.200 Bewerbungen gingen ein. In die nächste Runde kamen 25 Kitas und 15 Bündnisse, ausgesucht vom Bundesfamilienministerium und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Hochschule für angewandte Pädagogik Berlin. Die Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. 

Stars im Strampler aus Löbau
Stars im Strampler aus Löbau

So klein und doch das große Glück: Wir zeigen die jüngsten Einwohner der Region Löbau-Zittau und die Frischgeborenen, die Verwandtschaft in der Oberlausitz haben.

Die Kitas reichen nun weitere Unterlagen ein, um ihre Stärken zu präsentieren, die Bündnisse sind zum Telefoninterview eingeladen. Im Auswahlprozess achten die Experten vor allem darauf, wie sich die pädagogische Arbeit an den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder orientiert und inwiefern Eltern und Mitarbeitende im Alltag mitwirken können. Entscheidend ist zudem, inwieweit die Teams ihre Arbeit reflektieren und weiterentwickeln. Und ob Institutionen aus dem Umfeld einbezogen werden, um den Kindern durch Kooperationen vielfältige Lernangebote anzubieten.

Aus der Gruppe werden 20 Finalisten ausgewählt, die Anfang kommenden Jahres von Experten besucht und begutachtet werden. Wer gewinnt, entscheidet eine Jury im Frühjahr 2021. Der Sonderpreis-Sieger wird im April 2021 in einer öffentlichen Online-Abstimmung ermittelt. (SZ)

Mehr Nachrichten aus Löbau und Umland lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umland lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Zittau