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Zittau

Was Fahrradfahrer in Löbau-Zittau bewegt

Der ADFC will mit seiner Umfrage ein realistisches Bild von der aktuellen Situation erhalten. Dafür müssen viele mitmachen.

Symbolbild
Symbolbild ©  Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Gerade einmal 25 Zittauer und fünf Löbauer haben seit dem Start am 1. September am Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) teilgenommen. Darüber informiert der Club auf seiner Internetseite.

Die Befragung soll eine Bestandsaufnahme zum Radverkehr in allen deutschen Städten ermöglichen und sowohl dem ADFC als auch der Politik vor Ort Rückmeldungen geben. "Damit wir ein realistisches Bild zum Radverkehr erhalten, benötigen wir möglichst viele Radler, die am Fahrradklima-Test teilnehmen", sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen.

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Die Umfrage läuft bis 30. November, also insgesamt drei Monate – genau wie bei der bisher letzten Befragung vor zwei Jahren. Im gesamten Zeitraum 2018 gab es in Löbau 99 und in Zittau 109 Teilnehmer. Bis jetzt haben 5.728 Sachsen am Fahrradklima-Test teilgenommen, 2018 waren es im Vergleichszeitraum erst 4.414. "Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad im Alltag – und offensichtlich steigt auch bei vielen das Interesse, bereits erreichte Verbesserungen und Probleme zu benennen", sagt der stellvertretende ADFC-Vorsitzende in Sachsen, Janek Mücksch .

In Ostsachsen liegt Görlitz (141) bei den Teilnehmerzahlen bisher vorn. Dahinter folgen Bautzen (126), und, eher abgeschlagen, Hoyerswerda (60), Zittau (25), Weißwasser (9) und Löbau (5). In Niesky hat sich bisher kein einziger Einwohner beteiligt. Um in die Endauswertung zu gelangen, sind in Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern mindestens 50 Teilnehmer nötig.

In den oben genannten Städten konnten 2018 bis auf Niesky alle diese Grenze überschreiten. "Ich hoffe, dass auch dieses Jahr überall genug Menschen am Fahrradklima-Test teilnehmen, damit wir aussagekräftige Ergebnisse erhalten und Verbesserungspotenziale identifizieren können", sagt Janek Mücksch. Die Ergebnisse werden im Frühling präsentiert. Der Fragebogen umfasst 32 Fragen und kann mit PC, Tablet oder Smartphone ausgefüllt werden. Auch der QR-Code auf Flyern und Plakaten leitet zur Umfrage. Die 32 Fragen lassen sich in zehn Minuten beantworten.

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