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Zittau

Wenn die Reichenberger Straße zum "Nadelöhr" wird

Eine Fahrt durch Zittaus Zentrum kann für Autofahrer durchaus eine Herausforderung sein, wenn andere an schmalster Stelle parken. Ein Stadtgespräch.

Falschparker sind ein Thema auf der Reichenberger Straße.
Falschparker sind ein Thema auf der Reichenberger Straße. © Rafael Sampedro (Archiv)

Die "Reichenberger Straße" in Zittau stellt für manchen Autofahrer eine Herausforderung dar. Immer dann, wenn parkende Autos die schmale Passage aus Richtung Albertstraße zu einer regelrechten Mutprobe machen. Die wird noch spannender, wenn Fahrräder oder Fußgänger die Verkehrslage weiter verkomplizieren.

Eigentlich ist das Parken in der Zittauer Innenstadt ja verboten. Was Schilder an allen Einfahrten verkünden. Aber auch manche ‚Einheimische‘ verinnerlichen das erst, wenn sie einen Strafzettel am Auto haben.

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An ausgeschilderten Parkplätzen darf man natürlich stehen. In der "Reichenberger" gibt es welche. Aber diese liegen weiter hinten. Für einige Zeitgenossen ist das offensichtlich ein zu langer Weg zum Bäcker oder ins Stadtzentrum. Also parken sie gerne auch mal an der schmalsten Stelle der Straße.

Und seit der "Umverlegung" der Zittauer Post in die Straße reichen die legalen Parkplätze oft sowieso nicht. Außerdem kosten sie Gebühren.

Im Parkverbot stehen kann allerdings natürlich deutlich teurer sein, wenn kontrolliert wird. Was vermutlich sogar mancher ‚korrekter‘ Autofahrer begrüßen würde. Zumindest am "Nadelöhr Reichenberger". Realisierbar ist das. So weit weg vom Ordnungsamt ist die Stelle ja nicht…

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