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Weg mit dem Müll im Zittauer Gebirge

Am Sonnabend hat der Naturpark-Verein aufgerufen, beim Wandern Müll im Gebirge einzulesen. Vereins-Chef Peter Pachl bilanziert und sagt, was wo zu finden war.

Für einen sauberen Naturpark: Kinder sammeln beim Wandern mit ihren Familien am Sonnabend Müll ein, der ihnen unterwegs begegnet.
Für einen sauberen Naturpark: Kinder sammeln beim Wandern mit ihren Familien am Sonnabend Müll ein, der ihnen unterwegs begegnet. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Drei bis vier große Säcke mit Unrat. Das ist die Bilanz der Naturpark-Wander-Aktion von diesem Sonnabend. Naturpark-Geschäftsführer Peter Pachl hatte alle Wander- und Gebirgsfreunde dazu eingeladen, das Angenehme mit dem Praktischen zu verbinden und Müll, den man unterwegs findet, mitzunehmen und an einem der vorgegebenen Plätze abzulegen. "Ich bin dann am Abend alle Plätze abgefahren und habe die Säcke eingesammelt", bestätigt Pachl. Er geht jedoch davon aus, dass viele Wanderer den Müll nicht erst zu einem solchen Sammelpunkt gebracht, sondern gleich mit nach Hause genommen haben.

Gefunden wurden laut Naturpark-Chef vor allem Bierbüchsen, Kunststoffbecher, Zigarettenkippen und Glasflaschen. Schwerpunkte waren vor allem Orte, die nahe an Wanderparkplätzen liegen und dadurch von vergleichsweise vielen Menschen besucht werden. "Relativ viel wurde in Oybin an Teufelsmühle und Töpfer, in Jonsdorf bei Nonnenfelsen und Gondelfahrt und in Waltersdorf bei der Lausche gefunden". Am Buchberg, nannte Pachl ein Beispiel, wo die Besucherfrequenz nicht so hoch ist, war auch weniger zu finden.

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Edwin (8) Inga und Gerda (5 Jahre) sowie Finja (7 Jahre, 2. von links vorn) sammelten mit ihren Familien beim Wandern Müll in der Nähe von Gondelfahrt und Nonnenfelsen ein. Das war eine der Routen, auf der relativ viel zu finden war.
Edwin (8) Inga und Gerda (5 Jahre) sowie Finja (7 Jahre, 2. von links vorn) sammelten mit ihren Familien beim Wandern Müll in der Nähe von Gondelfahrt und Nonnenfelsen ein. Das war eine der Routen, auf der relativ viel zu finden war. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Insgesamt zieht der Naturpark-Chef aber eine positive Bilanz: Im Vorland sei so gut wie nichts zu finden gewesen und auch insgesamt habe sich die Verschmutzung und die Müllmenge in Grenzen gehalten. Ob das nun an Corona und der geringeren Touristenzahl liege oder als Zeichen für mehr Umweltbewusstsein zu werten sei, müsse man abwarten. Peter Pachl betont jedoch, dass man einen Naturparkwandertag - wie andere Naturparks auch - auf jeden Fall wiederholen werde. Ob mit oder ohne Müllsammlung, werde man dann sehen.

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