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Zittau

Greenpeace-Demo gegen Kohleabbau

Rund 100 Menschen haben an der Aktion für ein Leben in Vielfalt, einen früheren Kohleausstieg und gegen den Tagebau Turow am Dreiländerpunkt teilgenommen.

Die Umweltschützer von Greenpeace haben sich am Sonnabend auch am Dreiländerpunkt bei Zittau gegen die weitere Kohleverstromung ausgesprochen.
Die Umweltschützer von Greenpeace haben sich am Sonnabend auch am Dreiländerpunkt bei Zittau gegen die weitere Kohleverstromung ausgesprochen. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Die mehrstündige Aktion der Greenpeace-Gruppe Oberlausitz am Sonnabend am Dreiländerpunkt hat insgesamt rund 100 Menschen angezogen. "Circa um 15 Uhr waren zeitgleich etwa 70 Menschen vor Ort", teilten die Umweltschützer mit.

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Greenpeace wollte mit der Aktion "für ein Leben in Vielfalt und ohne Kohle", den früheren Ausstieg aus der Kohleverstromung und den Einstieg von Bund und Land in die Auseinandersetzung um den polnischen Tagebau Turow demonstrieren. Dazu waren unter anderem Redner eingeladen, "die uns zeigen, wie viel an anderen Orten schon in Bewegung und auch praktisch umgesetzt ist". Dazu gehörten Rafael Cordeiro vom Fraunhofer-Institut, der wissenschaftliche Erkenntnisse über die Klimakrise erläuterte. Thomas Zschornak, Bürgermeister von Nebelschütz, legte dar, wie die sorbische Dorfgemeinschaft erneuerbare Energien und ökologische Landwirtschaft angesiedelt hat. Annett Jagiela, Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Görlitz, definierte die politischen Rahmenbedingungen für eine Transformation der Lausitz. (SZ)

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