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Hainewalde: Hoher Mobilfunkmast geplant

Das letzte Wort über den neuen Standort für das 5G-Hochleistungsnetz ist aber noch nicht gesprochen.

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Symbolbild
Symbolbild © André Schulze

In Hainewalde soll ein 50 Meter hoher Mobilfunkmast errichtet werden. Ein entsprechender Bauantrag ist bei der Gemeinde Großschönau, die die kleine Nachbargemeinde mitverwaltet, eingegangen. Der Mast solle helfen, die Mobilfunk-Situation in Hainewalde und Großschönau zu verbessern, sagte Hainewaldes Bürgermeister Jürgen Walther (parteilos) auf SZ-Anfrage. Seinen Angaben zufolge stammt der Antrag von der Mobilfunkfirma Telefonica. Über moderne Antennen an dem Mast soll unter anderem Mobilfunk mit dem 5G-Standard möglich werden. Als Standort ist die Betonstraße zum Kuhstall der ehemaligen Agrargenossenschaft weit oberhalb des Dorfes vorgesehen.

Der Bauantrag geht zur Entscheidung an das Landratsamt. Im Rahmen der Prüfung wird die Gemeinde Hainewalde befragt, ob sie für oder gegen den Bau ist. Mit der Frage wird sich der Gemeinderat befassen.

Die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG gehört der spanischen Telefonica S.A., eigenen Angaben zufolge "einem der weltweit größten Telekommunikationsanbieter mit Sitz in Madrid". Sie betreibt in Deutschland das frühere E+- und O2-Netz.

Die meisten frei stehenden Mobilfunkmasten in Deutschland haben eine Höhe von 30 bis 40 Metern. Die höchsten in der Regelausführung erreichen 60 Meter.