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Rund ums O-See-Haus wird's bunter

Nach der Gestaltung der Rosa-Luxemburg-Straße 32 in Zittau ist nun das Nachbarhaus an der Reihe. Das Motiv ist auf den Verein O-See Sports ausgerichtet.

Voriges Jahr wurde die Hofseite komplett gestaltet, da zeigte sich die Rückwand des Nachbarhauses noch in einem tristen, brauen Farbton (links).
Voriges Jahr wurde die Hofseite komplett gestaltet, da zeigte sich die Rückwand des Nachbarhauses noch in einem tristen, brauen Farbton (links). © Archivfoto: Rafael Sampedro

Und wieder stehen Gerüste am O-See-Haus an der Rosa-Luxemburg-Straße in Zittau. Nun soll die Rückwand zum Nachbarhaus gestaltet werden, erklärt Klaus Schwager, Chef des Vereins O-See Sports. An diesem Wochenende wird das Motiv auf die Wand aufgebracht. Die Gestaltung ist diesmal auf den Verein ausgerichtet - also sportlich.

Da das Nachbarhaus einer Eigentümergemeinschaft gehört, mussten die Arbeiten zuvor mit ihr abgestimmt werden. Das Vorhaben fand ihre Zustimmung, denn im Zuge der farblichen Gestaltung erhielt die Hauswand auch gleich eine neue Putzschicht.

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Mit der Gestaltung der Rückwand des Nachbarhauses löst Klaus Schwager sein Versprechen ein, das Quartier noch ein Stück bunter zu machen.

2017 haben die Künstler Rico und Peter einen Teil der Hoffassade mit einem Graffiti versehen, ein Jahr später folgte die Erdgeschoss-Fläche auf der Seite zur Rosa-Luxemburg-Straße. 2019 erhielt die gesamte vordere Fassade sowie die Seitenwand des O-See-Hauses ein auffallend buntes Graffiti, das im weitesten Sinn die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft symbolisiert.

Auch 2020 wurde das O-See-Haus wieder ein Stück bunter. Vor einem Jahr wurde die gesamte Hofseite gestaltet. Ein riesiger Baum schlängelt sich seitdem an der Wand nach oben. Dazu schmücken Uhus und Eichhörnchen die Hoffassade. Die Hofseite ist insgesamt etwas ruhiger und naturverbundener gestaltet als die Fassade an der Rosa-Luxemburg-Straße.

Das vorher unscheinbare Haus entwickelte sich zu einem Hingucker. Und die Gestaltung stößt fast durchweg auf Begeisterung und Zustimmung. Man bekomme gute Laune, wenn man am O-See-Haus vorbeifahre, findet Klaus Schwager. Die bunte Rückwand des Nachbarhauses soll zu diesem Gefühl auch bald beitragen.

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