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Mieter haben wieder Wärme und Wasser

Die Stadtwerke Zittau haben die angekündigte Sperrung der Wasserversorgung der Klosterstraße 2 in Zittau abgesagt - dank einer Mieterin.

Monika Penkert hat genug von den Sperrungen - sie hat ihre Wohnung in der Klosterstraße 2 gekündigt.
Monika Penkert hat genug von den Sperrungen - sie hat ihre Wohnung in der Klosterstraße 2 gekündigt. © Foto: Jan Lange

In der Klosterstraße 2 in Zittau ist es heute nicht zu der angedrohten Sperrung der Wasserversorgung gekommen. Die Stadtwerke Zittau brauchte die Liefersperrung nicht vornehmen, wie die kaufmännische Geschäftsführerin Sandra Tempel auf SZ-Nachfrage mitteilt. Eine Mieterin hatte sich noch kurz zuvor selbst für Trinkwasser und folglich auch Abwasser angemeldet, begründet Frau Tempel die Entscheidung.

Auch für die Fernwärme habe sich die Mieterin kurzfristig angemeldet, teilt die Stadtwerke-Geschäftsführerin mit. "Dies ermöglicht es uns, dass wir umgehend auch die Wärmesperrung aufheben – es wird damit heute noch die Wärmeversorgung wieder aufgenommen."

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Aufgrund von Zahlungsrückständen des Eigentümers der Klosterstraße 2, der in Schwaben wohnt, hatten die Stadtwerke Zittau die Wärmeversorgung am 3. Juni gesperrt. Für Donnerstag voriger Woche war auch die Sperrung der Wasserversorgung angedroht worden. Die angekündigte Liefersperrung war zwischenzeitlich auf den heutigen Montag verschoben worden.

Es sind nicht die erste Sperrung von Wärme und Wasser in diesem Haus. Bereits im Januar musste von den Mietern das Wasser nach einem Wasserschaden abgestellt werden. Erst nach mehreren Tagen wurde der Schaden behoben.

Ende März wurde dann die Wärme abgestellt, die Mieter saßen teilweise bei Temperaturen von knapp unter zehn Grad Celsius in ihren Wohnungen. Die Stadtwerke Zittau hatten den Eigentümer mehrfach versucht zu kontaktieren - vergeblich. "Aufgrund der zahlreichen Fehlversuche haben wir ihn jetzt nicht mehr kontaktiert", teilt Sandra Tempel mit.

Die ersten Mieter haben inzwischen ihre Wohnungen und Büros gekündigt und sich nach Alternativen umgesehen.

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