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Katalysator-Diebe und Graffiti-Sprayer treiben ihr Unwesen

In Oybin tauchten weitere verfassungsfeindliche Schriftzüge an einem Felsen auf. In Ostritz und Seifhennersdorf waren indes Autoknacker zugange.

Symbolbild
Symbolbild © Patrick Pleul/dpa

Folgende Straftaten teilt Sebastian Ulbrich, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, der SZ am Freitag auf Nachfrage mit:

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"Heil Hitler" am Felsen gesprüht

Zusätzlich zu den verfassungsfeindlichen Graffiti, die am Donnerstagmorgen in Oybin entdeckt wurden, sind nun noch weitere aufgetaucht. Die Schmierfinken sprühten mit violetter Farbe an einen Felsen am Eschengrundweg weitere verfassungsfeindliche Symbole und Parolen. Darunter waren "Heil Hitler", "SS" sowie Hakenkreuze von der Größe von jeweils 1 Meter mal 1,20 Meter. Die Polizei sieht einen Zusammenhang zu den bereits entdeckten Schmierereien und grenzt die Tatzeit auf Mittwochabend bis Donnerstagabend ein. Es entstand 800 Euro Schaden. Polizisten machten die verfassungsfeindlichen Inhalte unkenntlich. Das Dezernat Staatsschutz ermittelt.

Autoknacker verursachen vierstelligen Schaden

Unbekannte Täter haben in der Zweit vom 17. bis 24. Juni einen VW Passat aufgebrochen, der an der Edmund-Kretschmer-Straße in Ostritz geparkt war. Wie Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mitteilt, stahlen die Autoknacker zwar nichts aus dem Wagen, bauten aber danach den Katalysator aus und nahmen diesen mit. Am Fahrzeug entstand 1.150 Euro Schaden; der Stehlschaden beträgt laut Ulbrich 1.000 Euro.

Katalysator-Diebe auf frischer Tat ertappt

Auch in Seifhennersdorf wollten drei Diebe offenbar einen Katalysator stehlen. Ein Zeuge erwischte die Straftäter auf frischer Tat, als sie am Donnerstagnachmittag an seinem VW Polo zugange waren. Sie hatten das Auto bereits aufgebockt, wodurch 300 Euro Schaden entstanden war. Als sie den Autobesitzer bemerkten, flüchteten sie mit einem Kombi.

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