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Ein buntes Zelt fürs ganze Dorf

Dafür hat die Kirchgemeinde Oderwitz-Mittelherwigsdorf eine Crowdfundingaktion mit der Volksbank Löbau-Zittau gestartet.

So ein Zelt will Gemeindepädagogin Anke Eichhorn anschaffen.
So ein Zelt will Gemeindepädagogin Anke Eichhorn anschaffen. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Wenn in Mittelherwigsdorf und Oderwitz gefeiert wird, könnte in Zukunft ein großes, buntes Zelt auf dem Festplatz die Gäste vor Regen oder auch übermäßiger Hitze schützen. Bisher gab es das schon im September zur Mittelherwigsdorfer Kirmst. Da habe es wie ein Markenzeichen zwischen Kirche und Pfarrhaus gestanden und kreative Ideen ihr Dach gefunden, sagt Anke Eichhorn.

"Bisher mussten wir ein solches Zelt immer mieten", sagt die Gemeindepädagogin in der Kirchgemeinde Oderwitz-Mittelherwigsdorf. Bei den verschiedenen jährlichen Höhepunkten wie Kirmst, Gemeindefeste oder Kinderbibelwoche komme eine Menge an Kosten zusammen. Auch für die von ihr schon einige Jahre im Sommer organisierte Kinderfreizeit "Ferien wie in Bullerbü" nutzt sie so ein Zelt. In diesem Jahr nun hängt gerade ihre Kinderfreizeit mit 30 Kindern in der Luft, weil bisher alle potenziellen Vermieter ihre Zelte selbst brauchen. Gerade in diesem Jahr wollen so viele dabei sein, dass sie noch ein extra Wochenende anbietet.

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Auch früher schon sei es vorgekommen, dass Wunschtermine beinah nicht wahrgenommen werden konnten, weil gerade kein Zelt zu mieten war. Daher griff die Kirchgemeinde Oderwitz-Mittelherwigsdorf eine ältere Idee wieder auf und möchte selbst ein buntes Zelt von zehn Metern Durchmesser anschaffen. Dann wäre die Kirchgemeinde nicht mehr von anderen abhängig.

Um das zu schaffen, haben sie sich an die Volksbank Löbau-Zittau gewandt und wollen die dafür erforderliche Summe von 4.590 Euro über deren Crowdfundingportal "Viele schaffen mehr" einwerben. Nach nur einer Woche sind dort schon knapp die Hälfte an Spendengeldern eingegangen. Die Volksbank Löbau-Zittau legt für jeden Unterstützer zehn Euro obendrauf, der mindestens genau so viel spendet. Und das solange, bis das Projektziel erreicht ist beziehungsweise der Topf von insgesamt 7.500 Euro leer ist. Wird das nicht geschafft, bekommen die Spender ihr Geld zurück und das Projekt kommt nicht zustande.

Deshalb bitten Anke Eichhorn und mit ihr ihre Kirchgemeinde um weitere Spenden. Das käme allen Einwohnern zugute, sagt sie. Denn neben den Festen der Gemeinde soll das Zelt anderen Menschen im Kirchenbezirk zur Verfügung stehen. Das könnten Schulen, Kitas und Vereine vor Ort sein, aber auch Privatpersonen.

Das farbenfrohe Zelt bringe Freude und Lebendigkeit in jedes Fest, sagt Anke Eichhorn. Es sei praktisch für jedes Wetter geeignet, denn die aushängbaren Seitenwände machen es auch bei großer Hitze zu einem luftigen Ort. Mit dem neuen Zelt wäre auch das Problem behoben, jedes Jahr jemanden zu finden, der eins ausleihen könnte.

Um möglichst viele Leute zu überzeugen, haben sie sich verschiedene Dankeschön-Aktionen wie eine Kirchturmführung in Niederoderwitz ab einer Spende von 35 Euro oder einen Eselspaziergang ausgedacht. Den gibt es ab 75 Euro. Auf der Crowdfounding-Plattform bieten sie weitere Aktionen an.

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